Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss bei der Weltmeisterschaft in Russland auf einen ihrer treuesten Mitarbeiter verzichten: Klaus Eder.

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Physiotherapeut Klaus Eder musste sich am Pfingstsonntag (20. Mai) einer Notoperation am Rücken unterziehen und konnte das Krankenhaus in Regensburg erst in der vergangenen Woche verlassen, berichtet die "Bild"-Zeitung (Montag). "So wie ich beieinander bin, kann ich der Mannschaft nicht helfen", sagte der 64-Jährige der Zeitung.

Der als "Mann mit den heilenden Händen" bekannt gewordene Therapeut sagte weiter: "Ich wollte mit der Brechstange zur WM und habe mich mehrfach gegen meine permanenten Rückenschmerzen gewehrt." Im Rücken hätten sich jedoch Keime gebildet, die Wirbelsäule vereiterte, erklärte Eder.

Eder: EM, WM und Olympia

Die WM in Russland sollte für den Physiotherapeuten der Abschluss mit der DFB-Auswahl werden, die er seit der EM 1988 bei jedem großen Turnier betreut hatte: sieben Welt- und acht Europameisterschaften.

Neben den großen Fußball-Turnieren nahm Eder auch an zehn Olympischen Spielen teil.

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