WM 2018: Besondere Momente der Weltmeisterschaft

Die WM in Russland ist Geschichte, doch diese Bilder bleiben. Ein Rückblick auf 13 einzigartige Impressionen.

Die WM ist leider vorbei, doch Bilder wie diese bleiben. Kroatien jubelt nach dem Führungstor im Halbfinale gegen England so ausgelassen, dass sie kurzerhand einen Fotografen umreißen. Der hält die einzigartigen Bilder fest.
Frankreich ist der neue Weltmeister - und damit Nachfolger des DFB-Teams. In einem Turnier, das auch vom frühen Aus einiger Favoriten geprägt war, behielten "Les Bleus" stets die Ruhe und triumphierten im Finale über Kroatien.
Macrons Amtskollegin Kolinda Grabar-Kitarovic bleibt da nur die Rolle der Trösterin:. Auch die Kroaten hätten den WM-Titel nach mehreren spektakulären Energieleistungen im Turnier verdient gehabt. Am Ende konnte die Staatschefin dem Team um Spielmacher Luka Modric aber nur zu Platz zwei gratulieren.
Michy Batshuayi und der Pfosten - einige innige Liebesbeziehung. Beim Spiel gegen England hatte der Belgier eine ungewöhnliche Idee für einen Torjubel. Er schoss den Ball gegen das Torgestänge, von diesem prallte der Ball direkt in sein Gesicht. Lustig anzuschauen war es auf jeden Fall.
Auch Neymar war ein Hauptdarsteller des Turniers - im wahren Wortsinn. Immer wieder fiel er durch Schauspieleinlagen auf, wälzte sich nach Fouls oft minutenlang im Gras. Gebracht hat es nichts, im Viertelfinale war für Brasilien Schluss.
In diesem Moment wurde Uruguays WM-Aus im Viertelfinale besiegelt. Keeper Fernando Musleras unglückliche Abwehr eines Schusses von Frankreichs Antoine Griezmann landete im eigenen Tor.
Das Viertelfinale zwischen Frankreich und Uruguay war noch nicht zu Ende, doch José Maria Giménez (Nr. 2) konnte seine Tränen nicht mehr zurückhalten. Bei diesem Freistoß wenige Minuten vor dem Abpfiff brach es aus dem Abwehrspieler Uruguays heraus.
Uruguays Edinson Cavani war der überragende Akteur im Achtelfinale gegen Portugal. Mit seinen beiden Treffern besiegelte er das Aus des Europameisters. Als er kurz vor Schluss völlig entkräftet vom Platz musste, stützte ihn Portugals Superstar Cristiano Ronaldo und geleitete ihn an die Seitenlinie - wenn auch nicht ganz uneigennützig: Zu diesem Zeitpunkt lag Portugal zurück und es waren nur noch knapp 20 Minuten zu spielen...
Apropos Ronaldo: Der war - wie üblich - der Alleinunterhalter Portugals. Auch im ersten Gruppenspiel gegen Spanien schoss er alle drei Tore zum 3:3-Endstand. Das dritte Tor war ein besonders schönes, ein direkt verwandelter Freistoß - natürlich inklusive bekannter Anlaufzeremonie.
Das Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft in einem Bild ...
Doch trotz der Blamage mit dem Vorrunden-Aus bescherte uns Toni Kroos einen der emotionalsten Momente der WM. Mit seinem Traumfreistoß im zweiten Gruppenspiel gegen Schweden sorgte er für den Last-Minute-Sieg - und die zwischenzeitliche Hoffnung, dass doch noch alles gut werden könnte.
Die Spanier zogen gegen Gastgeber Russland im Elfmeterschießen den Kürzeren. Bei der "Sbornaja" und ihren Fans war der Jubel über den Einzug ins Viertelfinale - wo man denkbar knapp am späteren Vizeweltmeister Kroatien scheiterte - riesengroß.
Die Argentinier scheiterten in Russland schon früh, bereits im Achtelfinale war gegen den späteren Weltmeister Frankreich Schluss. Diego Maradona war aber bei jedem argentinischen Spiel Feuer und Flamme. Nur manchmal übertrieb er es etwas ...