Ein WM-Debüt zum Vergessen für Sebastian Rudy: Der Bayern-Profi bekommt in der 26. Minute den Schuh von Schwedens Ola Toivonen voll ins Gesicht. Die Nase ist gebrochen.

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WM-Debütant Sebastian Rudy hat sich im Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Schweden einen Nasenbeinbruch zugezogen.

"Er hat sich die Nase gebrochen", sagte Bundestrainer Joachim Löw am Samstag nach dem 2:1 (0:1)-Sieg gegen Schweden in Sotschi in der ARD.

Wie schlimm die Verletzung ist, vermochte der Profi des FC Bayern München beim Weg aus dem Stadion nicht zu sagen.

"Wir gehen jetzt morgen röntgen und dann werden wir sehen, was man machen muss, ob man die Nase so richten kann. Aber morgen wissen wir dann mehr", sagte der 28-Jährige. "Atemprobleme habe ich ein bisschen, aber Schmerzen gerade überhaupt keine."

Der Profi des FC Bayern München, der im defensiven Mittelfeld Sami Khedira ersetzt hatte, wurde bei einem Zweikampf unabsichtlich im Gesicht getroffen und musste nach einer halben Stunde stark blutend ausgewechselt werden. Für ihn kam Ilkay Gündogan. Löw und Rudy hoffen auf einen Einsatz im dritten Gruppenspiel gegen Südkorea am Mittwoch in Kasan. "Ich hoffe, dass es bis Mittwoch reicht", sagte Rudy.

Der wegen eines verrenkten Halswirbels am Samstagabend nicht aufgebotene Mats Hummels möchte gegen die Asiaten ebenfalls auflaufen. Er hoffe, dass es bis dahin wieder so gut sei, dass er gar keine Probleme mehr habe, sagte Hummels.

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