Jogi Löw hat offenbar wenig Lust darauf, die deutsche Auftaktniederlage bei der WM gegen Mexiko in der Öffentlichkeit weiter zu besprechen. Stattdessen macht der DFB lieber die Schotten dicht.

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Die Aufarbeitung der 0:1-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft zum Start in die Fußball-WM gegen Mexiko wird am Montag hinter geschlossenen Türen stattfinden. Der DFB kündigte einen medienfreien Tag im Quartier in Watutinki vor den Toren Moskaus an.

Eine angekündigte Pressekonferenz mit dem ehemaligen Kapitän Philipp Lahm, der jetzt Botschafter für die deutsche EM-Bewerbung für 2024 ist, gibt es nicht. Auch das Training wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Vielleicht will Löw damit verhindern, dass dem einen oder anderen Spieler der Kragen platzt.

Mats Hummels konnte man bereits nach dem Spiel deutlich ansehen, dass er nach Worten ringen musste, um seinem Ärger nicht in aller Deutlichkeit Luft zu machen.

Am Samstag geht es gegen Schweden

Ob die Medien länger als einen Tag ausgesperrt werden, steht bislang noch nicht fest.

Es ist aber zu hoffen, dass die Ruhe dabei hilft, die Probleme der deutschen Mannschaft bis Samstag auszumerzen.

Denn dann geht es gegen Schweden (20 Uhr, LIVE bei uns im Ticker) bereits um das Weiterkommen bei dieser WM. Noch eine Niederlage und Deutschland wäre wohl ausgeschieden.

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