WM 2018: So lief das Finale zwischen Frankreich und Kroatien in Bildern

Das WM-Finale zwischen Frankreich und Kroatien wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. Schließlich gab es nicht nur ganze sechs Tore, sondern auch einen fragwürdigen Videobeweis und seltsame Flitzer. Und ganz am Ende einen pitschnassen Weltmeister.

Vor dem Anpfiff findet vor über 80.000 Zuschauern noch eine kurze WM-Schlussfeier statt. Hier singen Will Smith, Era Istrefi and Nicky Jam den offiziellen WM-Song "Live It Up".
Dann hat Philipp Lahm seinen großen Auftritt. Als Kapitän des bis dahin noch amtierenden Weltmeisters von 2014, der DFB-Elf, bringt er den Weltmeister-Pokal in das Moskauer Luschniki-Stadion.
Das Spiel beginnt rasant. Dann fällt das erste Mal in einem WM-Finale überhaupt ein Eigentor. Nach einem Freistoß von Antoine Griezmann berührt Torjäger Mario Mandzukic den Ball leicht und lenkt ihn in der 19. Minute ins eigene Tor.
Heikel: Das Foul vor dem Freistoß war gar keines, Griezmann ließ sich einfach fallen.
Die Kroaten geben sich aber nicht auf und kommen durch ein Tor von Ivan Perisic zum Ausgleich.
Nach 28 Minuten ist das Spiel damit wieder offen.
Doch nur sechs Minuten später wird Perisic zur tragischen Figur. Griezmann schlägt diesmal eine Ecke, N’Golo Kanté verwirrt den kroatischen Offensivspieler, dem der Ball gegen die ausgestreckte Hand springt.
Die französischen Spieler reklamieren sofort. Schiedsrichter Nestor Pitana entscheidet aber zunächst anders. Erst auf Hinweis von Video-Schiedsrichter Massimiliano Irrati aus Italien überprüft der Argentinier die Szene. Nach 130 Sekunden entscheidet der Unparteiische dann ...
... auf Elfmeter. Den verwandelt Griezmann ...
... ganz sicher.
Anschließend jubelt er ausgelassen. Am Ende des Finales wird er unter anderem wegen seines Tores zum "Man of the Match" gekürt.
Auch in Hälfte zwei geht es munter los, allerdings mit Flitzern. In der 53. Minute stürmen plötzlich vier Personen (drei Frauen und ein Mann) auf das Spielfeld. Später erklären die Aktivisten von Pussy Riot, dafür verantwortlich zu sein.
Sie werden, obwohl sie sich nicht wehren, recht unsanft vom Feld entfernt.
Dann geht es mit Fußball weiter. Hier liegt Subasic am Boden. Paul Pogba trifft unhaltbar für den kroatischen Torhüter zum 3:1 für die Franzosen (59. Minute). Die Vorarbeit für den Treffer kommt von Griezmann. Pogbas erster Schuss wird abgeblockt, doch der zweite passt perfekt.
Pogbas Freude ist ihm bei seinem Torjubel ins Gesicht geschrieben.
Es ist der Moment, in dem Frankreich der Titel eigentlich nicht mehr zu nehmen ist. In der 65. Minute zieht Kylian Mbappe ab und trifft zum 4:1 für Frankreich.
Bei den Franzosen brechen alle Dämme. Auch die Ersatzspieler stürmen aufs Feld, um den Schützen zu feiern.
Peinliche Szene für Hugo Lloris in der 69. Minute. Der französische Torhüter passt Mandzukic in die Beine. Der lässt sich nicht lange bitten und versenkt zum 4:2. Kroatien ist wieder dran.
Fassungslos blickt Lloris dem Kroaten nach, der zum Angriff bläst. Es gilt noch zwei Tore Rückstand aufzuholen.
Kroatien bleibt gefährlich. Hier muss Oliver Giroud vor seinem Torwart mit dem Kopf klären.