Mats Hummels hat via Twitter einige Fragen seiner Anhänger beantwortet. Das ging in einem Fall jedoch nach hinten los.

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Die Stars des FC Bayern stoßen am Freitag zur deutschen Nationalmannschaft, die sich gerade im Trainingslager in Eppan auf die WM 2018 (Spielplan hier zum Download) vorbereitet.

Dabei ist auch Mats Hummels, der sich den Weg nach Südtirol mit einer Fan-Fragerunde bei Twitter verkürzen wollte.

Die meisten Fragen, die er beantwortet, sind harmlos bis witzig. Ein User möchte zum Beispiel vom Bayern-Verteidiger wissen, weshalb er Hummels und nicht Bienels oder Wespels heiße.

Hummels irritiert mit Wortwahl

Als ein Fan jedoch wissen will, ob Hummels die Aufregung um die "Kabinenflucht" der Bayern nach dem Pokalfinale gerechtfertigt fand, irritiert der Verteidiger bei der Antwort mit seiner Wortwahl.

Hummels schreibt, er fände es interessant, "wieviel Gutmenschen bei solchen Themen um die Ecke kommen".

Daraufhin hagelt es Kritik. Viele Nutzer weisen den Nationalspieler darauf hin, dass "Gutmensch" ein gefährlich vorbelasteter Begriff sei, der gerne von der politischen Rechten benutzt wird.

Das will Hummels nun nicht auf sich sitzen lassen und meldet sich noch einmal dazu zu Wort: "Hier mal die Definition laut Wikipedia die ich mir gerade zum dem Thema durchgelesen habe. Wenn andere Leute das Wort zu ihren Zwecken missbrauchen dann sollte vor deren Haustür gekehrt werden."

Ob Hummels damit alle Irritationen beseitigen kann? Schließlich wurde "Gutmensch" 2015 zum Unwort des Jahres gekürt.

"Mit dem Vorwurf 'Gutmensch' (...) werden Toleranz und Hilfsbereitschaft pauschal als naiv, dumm und weltfremd, als Helfersyndrom oder moralischer Imperialismus diffamiert", hieß es damals in der Begründung der Jury. (ska)

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