Die Schweizer Polizei schickt mehrere Hooligan-Experten zur Fußball-WM in Russland. Sie sollen die russischen Kollegen unterstützen und die berüchtigte Schweizer Hooligan-Szene im Auge behalten.

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Auf die berüchtigte Schweizer Hooligan-Szene wird die Schweizer Polizei auch bei der Fußball-WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) ein Auge haben.

Die Bundespolizei entsendet eine Polizistin, die Russisch spricht, sowie vier Beamte, die sich in der Szene auskennen, wie sie in Bern berichtete.

Sie sollen die russischen Kollegen unterstützen, um die Sicherheit von Fans und Spielern zu gewährleisten.

Vor allem Clubs von Zürich, Bern und Basel haben Probleme

Zwei der Schweizer Polizisten sollen an den Spielorten der Schweizer Nationalmannschaft in Rostow am Don, Kaliningrad und Nischni Nowgorod eingesetzt werden.

Die Schweizer Polizisten würden friedliche Fans auch als Bindeglied zur russischen Polizei dabei unterstützen, wenn sie etwa Fan-Märsche organisieren wollen, so die Bundespolizei.

Vor allem die Clubs von Zürich, Bern und Basel haben Probleme mit gewaltbereiten Anhängern.

Anfang Mai zogen ein Zugführer und Mitarbeiter der Transportpolizei auf offener Strecke die Notbremse und flüchteten vor randalierenden Fußballfans aus einem Sonderzug. (ff/dpa)

Die Schweizer stimmen am Sonntag in einem Referendum über ein neues Glücksspielgesetz ab, das Online-Wetten stark reglementieren und im Kampf gegen die Spielsucht helfen soll.