WM 2018: Das machen die Weltmeister von 2014 heute

Mit neun Weltmeistern von 2014 geht Bundestrainer Joachim Löw die Mission Titelverteidigung an. Das machen die WM-Helden von 2014 heute.

Manuel Neuer wurde von Joachim Löw in den vorläufigen Kader für die WM in Russland nominiert. Der Kapitän fährt jedoch nur dann mit, wenn er nach seiner langen Verletzungspause vor dem Turnier noch Spielpraxis sammeln kann.
BVB-Legende Roman Weidenfeller beendete seine Karriere nach der abgelaufenen Saison. Zuletzt saß der 37-Jährige in Dortmund nur noch auf der Bank.
In Brasilien gehörte Ron-Robert Zieler noch zum Aufgebot. Trotz einer starken Saison beim VfB Stuttgart hat es für den Weltmeister von 2014 nicht für das Ticket nach Russland gereicht.
Jerome Boateng wurde von Jogi Löw trotz seines Muskelbündelrisses nominiert. Verläuft der Heilungsprozess nach Plan, ist er in Russland dabei.
Erik Durm verpasst die Weltmeisterschaft in Russland aufgrund eines Außenbandrisses im Sprunggelenk. Aber auch vorher waren die Leistungen des Linksverteidigers nicht überzeugend genug für eine Nominierung.
Matthias Ginter wurde in den vorläufigen Kader berufen. Der erst 24-Jährige könnte in Russland bereits seine zweite WM spielen.
2014 wurde Kevin Großkreutz noch Weltmeister. Am vergangenen Sonntag spielte er mit Darmstadt 98 gegen den Abstieg in die dritte Liga. In den Überlegungen von Löw spielt Großkreutz keine Rolle mehr.
Für Benedikt Höwedes verlief die Saison anders als geplant. Nach seinem Wechsel von Schalke zu Juventus Turin fehlte Höwedes lange verletzt. Nur drei Ligaspiele bestritt er für die "Alte Dame". Für die WM hat es nicht gereicht.
Mats Hummels soll die DFB-Elf als Abwehrchef auch in Russland zum Titel führen. An ihm führt in der Innenverteidigung kein Weg vorbei.
Wie Lahm beendete auch Per Mertesacker nach der WM 2014 seine Karriere im DFB-Dress. Nach dieser Saison hängt der 33-Jährige seine Schuhe endgültig an den Nagel.
In Brasilien gehörte Shkodran Mustafi noch zum Kader. Inzwischen gibt es auf der Innverteidiger-Position große Konkurrenz. Der Weltmeister von 2014 muss dieses Mal anderen den Vortritt lassen.
Bastian Schweinsteiger übernahm nach der WM 2014 die Kapitänsbinde von Philipp Lahm. Nach der EM 2016 beendete Schweinsteiger seine Karriere in der DFB-Elf. Seit 2017 spielt er in der MLS für Chicago Fire.
Toni Kroos ist der Taktgeber im Mittelfeld. Er wird bei der WM in Russland ein wichtiger Faktor für die Löw-Elf sein.
Im Finale 2014 prallte Christoph Kramer mit Ezequiel Garay zusammen und musste ausgewechselt werden. 2018 wird er das Endspiel vor dem Fernseher verfolgen müssen. Der Gladbacher gehört nicht zum Kader.
Sami Khedira ist eine feste Größe in der Nationalmannschaft. Der mittlerweile 31-Jährige spielt in Russland seine dritte WM-Endrunde.
In Brasilien gehörte Julian Draxler noch zu den Überraschungen im Kader von Joachim Löw. Der 24-Jährige hat sich inzwischen durch konstant gute Leistungen etabliert und fährt ebenfalls mit nach Russland.
Mesut Özil ist für Löw ein unverzichtbarer Baustein in seinem Spiel. Auch wenn die Leistungen des 29-Jährigen nicht immer auf allerhöchstem Niveau sind, kann der Offensivmann Spiele alleine entscheiden. Am besten im Finale am 15. Juli.
Der WM-Held von 2014 steht dieses Jahr nicht im Aufgebot. Nach langer Verletzungspause kam Mario Götze in dieser Saison nie an seine Leistungen von früher heran. Auch wenn es Löw nicht leicht fiel, musste er anderen Spielern den Vorzug geben.
Auch André Schürrle muss die WM in Russland vor dem Fernseher verfolgen. Wie Mario Götze konnte der 27-Jährige beim BVB in diesem Jahr nicht überzeugen.
Nach schwachem Saisonstart blühte Thomas Müller unter Jupp Heynckes wieder auf und fand zu alter Stärke zurück. Bei Joachim Löw ist der 28-Jährige gesetzt.
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