Aufatmen bei den deutschen Handballern: Die EHF hat auch den zweiten Protest der Slowenen gegen die Wertung des Vorrundenspiels bei der Handball-EM abgewiesen. Das Ergebnis hat damit endgültig Bestand.

Alle Informationen zur Handball-EM 2018 in Kroatien

Die Europäische Handball-Föderation hat auch den zweiten Einspruch Sloweniens gegen die Wertung des EM-Vorrundenspiels gegen Deutschland (25:25) abgewiesen.

Dies bestätigte DHB-Vizepräsident Bob Hanning am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. "Wir haben mit dieser Entscheidung gerechnet. Alles andere wäre eine große Überraschung gewesen", sagte Hanning. "Wir sind froh, dass wir uns jetzt wieder auf das Sportliche konzentrieren können."

Ergebnis hat endgültig Bestand

Damit hat das Ergebnis endgültig Bestand, da Slowenien keine weitere Einspruchsmöglichkeit besitzt. Ob sich der WM-Dritte nun tatsächlich - wie angedroht - vom Turnier zurückzieht, bleibt abzuwarten. Die EHF hatte schon am Dienstag den ersten Slowenien-Protest abgewiesen.

Die DHB-Auswahl hatte am Montagabend nach dem Einsatz des Videobeweises wegen einer Regelwidrigkeit der Slowenen beim Anwurf von Paul Drux in letzter Sekunde einen Siebenmeter zugesprochen bekommen, den Tobias Reichmann zum glücklichen 25:25-Ausgleich verwandelte.

Beide EHF-Instanzen kamen zu dem Schluss, dass die Entscheidung der litauischen Schiedsrichter regelkonform war, weil der Ball die Hand von Drux in der regulären Spielzeit und nicht erst nach Abpfiff verlassen hatte.

Bildergalerie starten

Handball-EM 2018: Der Kader der deutschen Nationalmannschaft

Am Freitag beginnt die Handball-EM 2018 in Kroatien. Nach dem letzten Testspiel gegen Island hat Handball-Bundestrainer Christian Prokop seinen Kader bekannt gegeben. Acht Europameister von 2016 sind wieder im Aufgebot.

© dpa