Schlechte Leistung - kein Geld: Nach diesem Motto agiert der ungarische Handballklub Veszprem und kürzte kurzerhand seinem Team und dem Trainerstab bis auf Weiteres das Gehalt. Mehr als der in Ungarn monatliche Mindestlohn wird den Sportlern bis zunächst Ende der Meisterschaft nicht mehr ausbezahlt.

Der ungarische Handball-Rekordmeister Telekom Veszprem hat mit Gehaltskürzungen auf die 25:32-Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League beim dänischen Vertreter Skjern Handbold reagiert.

"Die Gehälter der Mannschaft und des Trainerstabs über dem Mindestlohn werden ausgesetzt", teilte der Verein auf seiner Homepage mit (Pressemitteilung auf Englisch). Nach Angaben der Europäischen Union liegt der monatlichen Mindestlohn in Ungarn derzeit bei 444,69 Euro.

Einige Saison-Ergebnisse "inakzeptabel und unwürdig"

Insgesamt seien einige Saison-Ergebnisse des vom Ex-Flensburger Ljubomir Vranjes trainierten Teams "inakzeptabel und unwürdig" gewesen. Vor allem die Einstellung der Akteure wurde von der Vereinsführung kritisiert.

Das Einfrieren der Gehälter soll zunächst bis zum Ende der ungarischen Meisterschaft Anfang Mai andauern. Eine endgültige Entscheidung werde "entsprechend der Leistung des Teams in den kommenden Spielen" getroffen.

In der nationalen Liga steht Veszprem vor dem Gewinn der 26. Meisterschaft, in der Champions League kämpft der Verein am Samstag im Rückspiel gegen Skjern um den Einzug in das Viertelfinale.© dpa

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