Es war wieder einmal ein spannendes Rennen in der Königsklasse des Motorrad-Sports – und eines mit einer Schrecksekunde: Der Ducati-Fahrer Andrea Iannone krachte beim Lauf der MotoGP in Phillip Island am Sonntag mit einer Möwe zusammen.

Alles sah nach einem großartigen Start für Andrea Iannone aus. Der Rennfahrer lag in der ersten Runde vor Marc Marques, Jorge Lorenzo und dem WM-Führenden Valentino Rossi. Bis - ja bis - ihm eine Möwe in die Quere kam.

Das Tier saß auf der Rennstrecke. Als die MotoGP-Piloten nach dem Start in die Lukey-Heights-Passage bogen, kam es zum Crash. Mit Höchstgeschwindigkeit prallte Iannone gegen den Vogel. Der Ducati-Fahrer verlor daraufhin die Führung, wurde am Ende aber noch Dritter. Am Ende scherzte der 26-Jährige: Sie wollte mich küssen". Dass es das Tier überlebt hat, ist unwahrscheinlich.

Marc Marquez aus Spanien gewann am Ende den Australien-Grand Prix. Er setzte sich vor seinem Landsmann Jorge Lorenzo auf Yamaha durch. Da dessen Teamkollege und WM-Spitzenreiter Valentino Rossi hinter Andrea Iannone aus Italien nur Vierter wurde, verringerte sich sein Vorsprung vor Lorenzo um sieben Punkte auf nunmehr nur noch elf Zähler. Der Zahlinger Stefan Bradl schaffte auf Aprilia keine Verbesserung im Rennen und wurde 21. (far/dpa)