Stabhochspringerin Kira Grünberg ist nach ihrem tragischen Unfall sozial abgesichert. Sportminister Gerald Klug sicherte Grünberg Unterstützung und einen Therapie-Hund zu.

Der querschnittsgelähmten Kira Grünberg werden die Kosten für Behandlung und Rehabilitation ersetzt. Das teilte Sportminister Gerald Klug nach einem Besuch bei Grünberg in der Reha-Klinik Bad Häring mit. Der Unfall der Heeres-Sportlerin wird als Dienstunfall anerkannt, Grünberg hat damit auch Anspruch auf Pflegegeld und Pension. Sie bleibt bis auf Weiteres Bedienstete des Bundesheeres und wird auch darüber hinaus unterstützt.

Klug will sich auch dafür einsetzen, dass die 22 Jahre alte Tirolerin einen Therapie-Hund bekommt. "Ich habe mir schon immer einen Hund gewünscht und umso mehr freut mich neben dem Besuch von unserem Sportminister an sich, dass er mir diesen Wunsch erfüllen wird. Ich weiß die Unterstützung zu schätzen und wünsche auch allen, die diese Woche für mich laufen werden viel Kraft und Durchhaltevermögen."

Am Mittwoch wird im Wiener Prater die Charity-Aktion "Laufen für Kira" stattfinden. Rund 3.400 Sportler sind dafür gemeldet, das Nenngeld kommt Grünberg zugute. Am Tag des Sports, dem 19. September 2015 wird das Sportministerium Grünberg zudem ein Auto zur Verfügung stellen, das für die querschnittsgelähmte Stabhochspringerin umgebaut wird. (rs)