Die Topverdiener im Sport

Seit 30 Jahren listet das Wirtschaftsmagazin "Forbes" jährlich auf, welche Profisportler zu den absoluten Topverdienern gehören. Zur diesjährigen Übersicht, die von Juni 2018 bis Juni 2019 geführt wurde, zählen Athleten aus insgesamt 25 Ländern und zehn Sportarten. Eine Übersicht. © spot on news

Fußballstar Lionel Messi hat es geschafft: Zum ersten Mal in der Geschichte der "Forbes"-Sportliste rangiert er auf dem ersten Platz. Im vergangenen Jahr hat der Argentinier, der seit seinem 14. Lebensjahr für den FC Barcelona kickt, schlappe 127 Millionen US-Dollar verdient. Seinen Dauer-Konkurrenten…
… Cristiano Ronaldo verbannt er damit auf den zweiten Platz. So absurd es klingen mag, doch das Jahresgehalt in Höhe von 109 Millionen US-Dollar reicht für den Spitzenplatz einfach nicht aus. Einen Gewinn kann der Portugiese und Juventus-Turin-Kicker dennoch verzeichnen: Auf der "Forbes"-Liste 2018 hatte er mit 108 Millionen Dollar lediglich den dritten Platz inne.
Auch das unterste Podium der Siegertreppe geht an einen Fußballer. Der brasilianische Stürmer Neymar wird mit einem Jahreseinkommen von 105 Millionen US-Dollar gelistet. Das sind ganze 15 Millionen mehr als noch im vergangenen Jahr. Auch den Abstand zu Rang Nummer vier konnte der Spieler von Paris Saint-Germain mittlerweile gehörig ausbauen.
Dieser geht in diesem Jahr an den Boxweltmeister der IBF, WBA und WBC im Mittelgewicht. Der Mexikaner Canelo Alvarez hat sein Konto in den vergangenen zwölf Monaten mit stolzen 94 Millionen US-Dollar füttern können. Im Vergleich: Kampfsportkollegen Anthony Joshua und Conor McGregor landen mit 55 Millionen und 47 Millionen auf den Rängen 13 und 21.
Tennisprofi Roger Federer ist seinen Kollegen ebenfalls weit voraus. Der Schweizer hat im vergangenen Jahr 93,4 Millionen US-Dollar verdient und landet damit auf Platz fünf. Während sich Serbe Novak Djokovic mit 50,6 Millionen und Rang 17 zufriedengeben muss, erreicht Rafael Nadal, der am 9. Juni die French Open gewonnen hat, mit seinem Jahresgehalt von 35 Millionen Dollar lediglich Rang 37.
US-Amerikaner Russell Wilson hat im Football die Nase vorne. Er belegt mit 89,5 Millionen US-Dollar den sechsten Platz. Ein Triumph für den Quarterback der Seattle Seahawks, der es im vergangenen Jahr noch nicht einmal unter die Top Ten schaffte. Heute sticht er mit seinem Verdienst unter anderem Green-Bay-Packers-Quarterback Aaron Rogers (89,3 Millionen, Platz 7) sowie New-England-Patriots-Quarterback Tom Brady (27 Millionen, Platz 81) aus.
Ganze zwölf Mal schaffte es Golf-Legende Tiger Woods auf die Spitzenplatzierung der "Forbes"-Sportliste – und ist damit Rekordhalter. In diesem Jahr reicht es für den 43-jährigen US-Amerikaner mit seiner Verdienstsumme von 63,9 Millionen US-Dollar allerdings nur für Platz elf.
Lewis Hamilton kann sich freuen: Ein Jahresgehalt von 55 Millionen US-Dollar verhilft dem Mercedes-Piloten auf Rang 13. Damit ist er nicht nur der am besten bezahlte Formel-1-Rennfahrer, er sticht auch seinen deutschen Kontrahenten Sebastian Vettel aus. Dieser landet mit 40,3 Millionen Dollar auf Platz 30 der "Forbes"-Sportliste.
Weiter geht’s mit einem Sprung auf weiter abgeschlagene Ränge. Mit 33 Millionen US-Dollar hat sich der französische Fußballspieler Paul Pogba in den vergangenen zwölf Monaten einen 44. Platz erwirtschaftet. Mit 32,5 Millionen Dollar liegt Spanier Andrés Iniesta knapp dahinter auf Platz 46.
Auch Mesut Özil hat es unter die sportlichen Topverdiener geschafft. Der deutsche Fußballspieler, der seit 2013 für den FC Arsenal aufläuft, rangiert mit 30,2 Millionen US-Dollar auf dem Listenplatz Nummer 57. Ob Teile des Geldes wohl auch in seine Hochzeit mit Schauspielerin Amine Gülşe geflossen sind? Das Paar gab sich am 7. Juni in Istanbul das Jawort.
Serena Williams ist mit ihrem Jahresverdienst von 29,2 Millionen US-Dollar die einzige Frau, die unter den 100 gelisteten Athleten zu finden ist. Ihr Einkommen der letzten zwölf Monate bringt der Tennisspielerin immerhin den 63. Platz ein. Sportstars wie Antoine Griezmann (27,7 Millionen, Platz 75), Gareth Bale (27,1 Millionen, Platz 79) und Marc Gasol (25,1 Millionen, Platz 98) haben es in Hinblick auf die Finanzen weniger weit gebracht.