Die Triathleten-Szene trauert um den Leipziger Thomas Tittel. Der Vize-Europameister von 2009 starb offenbar an einem Asthmaanfall bei einem Wettbewerb am Wolfgangsee in Österreich.

Noch wenige Tage zuvor hatte der 37 Jahre alte Athlet in seinem Blog verkündet: "Gesehen, getestet und für sehr schnell empfunden. Mein Fazit, für mich könnte die Strecke nicht viel besser sein." Nach einem Bericht der Online-Ausgabe der "Leipziger Volkszeitung" (LVZ) war Tittel während des Laufs in Österreich bewusstlos zusammengebrochen.

"Die Sanitäter haben ihm dann Sauerstoff gegeben und einen Arzt geholt", sagte Rennleiter Harald Prohaska der Zeitung. Dann sei der Leipziger zur Kontrolle in ein Krankenhaus gebracht worden. "Während des Transports ist er offenbar kurz vor dem Spital kollabiert und dann verstorben."

Die gesundheitlichen Probleme des Vize-Europameisters von Prag 2009 stammen laut "LVZ" aus dem Jahr 2010. Damals habe Tittel beim Ironman in Frankfurt einen Asthmaanfall mit allergischer Reaktion und Hörsturz erlitten. Erst vor wenigen Wochen habe er nach einer Veranstaltung in Zitau über eine "brennende Lunge" berichtet.

Triathlon-Kollege Bastian Dobrowald hatte bei der Siegerehrung in Österreich von dem tragischen Tod seines Freundes erfahren, so die "LVZ" weiter. Dann hätten alle Athleten eine Schweigeminute eingelegt.

Auf der Facebook-Seite des Sponsors von Tittel hieß es kurz nach Bekanntwerden des Unglücks: "Wir sind unendlich traurig, dass wir unseren Freund Thomas Tittel heute verloren haben. Unsere Gedanken begleiten die Familie in dieser schweren Zeit. Wir werden Dich sehr vermissen." (cfl)