Fast vier Monate nach dem Unfalltod der Basketballlegende Kobe Bryant liegt das Ergebnis der Autopsie des Piloten vor, der den abgestürzten Hubschrauber gelenkt hat.

Mehr Mehr-Sport-Themen finden Sie hier

Beim tödlichen Hubschrauberabsturz von Basketball-Superstar Kobe Bryant stand der Pilot weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss.

Das ergaben die Autopsie und die toxikologischen Untersuchungen des 50-Jährigen, wie die Gerichtsmedizin von Los Angeles am Freitag mitteilte.

Bei Bryant wurde demnach das Medikament Ritalin gefunden, das vor allem zur Behandlung der sogenannten Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, verordnet wird.

Gedenkfeier für Kobe Bryant: Michael Jordan bricht in Tränen aus

Tausende Menschen haben am Montag bei einer Gedenkveranstaltung im Staples Center in Los Angeles Abschied von Basketball-Legende Kobe Bryant und dessen Tochter Gianna genommen. © ProSiebenSat.1

Bryants Tochter Gianna stirbt an der Seite des Vaters

Bryants Privathubschrauber war Ende Januar in der Nähe von Los Angeles bei dichtem Nebel abgestürzt. Alle neun Insassen kamen ums Leben, neben Bryant auch seine 13-jährige Tochter Gianna. Todesursache war laut Autopsiebericht stumpfe Gewalteinwirkung. Der 41-jährige Bryant erlitt fast am gesamten Körper schwerste Verletzungen. "Diese Verletzungen sind schnell tödlich, wenn nicht sofort", hieß es.

Bryants Witwe Vanessa verklagt die Hubschrauber-Firma. Sie geht zudem juristisch gegen die Erben des Piloten vor. Die genaue Unglücksursache wird weiter untersucht. Das Unglück und der Tod der Sportlegende hatten weltweit Bestürzung ausgelöst. (dpa/AFP/hau)