Auch Vitali Klitschko ist nach Wladimirs Niederlage gegen Tyson Fury geschockt. Seiner Ansicht nach sollte sein Bruder aber in jedem Fall den Rückkampf boxen.

Wladimir Klitschko verliert seinen WM-Titel: So etwas lässt auch seinen Bruder Vitali nicht kalt. "Ganz ehrlich: Das war nicht mein Bruder Wladimir da im Ring. Ich habe ihn nicht erkannt", sagte Vitali Klitschko der "Bild"-Zeitung.

Medien sprechen von verdienter Klitschko-Niederlage.

Der Bürgermeister von Kiew begleitet seinen Bruder nach wie vor zu seinen Kämpfen.

"Im Ring fehlte dann einfach alles. Wladimir hat nichts gezeigt." Auch Vitali Klitschko steht vor einem Rätsel. "Geschwindigkeit – nicht da. Kondition, Power – nicht da. Schläge – nicht da. Distanzgefühl – nicht da. Eine Idee, den Kampf zu drehen – nicht da."

Geht es nach Klitschko, soll sein Bruder in jedem Fall weitermachen und den Rückkampf gegen Tyson Fury boxen. Noch ist unklar, wann und wo dieser stattfindet.

Der geschlagene Champion will noch nicht übers Aufhören nachdenken. "Es ist noch zu früh, irgendetwas dazu zu sagen. Das wird folgen", sagte Wladimir Klitschko in einem Interview nach dem Kampf.

In jedem Fall werde er sich zunächst um seine Freundin Hayden Panettiere und die gemeinsame Tochter kümmern: "Nach dem langen Trainingslager kann ich endlich meine kleine Familie wiedersehen, und ich freue mich schon auf Weihnachten mit ihnen und auf den ersten Geburtstag meiner Tochter." (ank)