• Die NFL ändert ihre Regeln in der Overtime.
  • Dies gilt allerdings nur für die Play-offs.

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Nach der Kontroverse um den Playoff-Sieg der Kansas City Chiefs gegen die Buffalo Bills in der vergangenen NFL-Saison gibt es zukünftig eine neue Regel für die Verlängerung - aber nur für die Play-offs. Auf einen entsprechenden Vorschlag der Philadelphia Eagles und der Indianapolis Colts einigten sich die Besitzerinnen und Besitzer der 32 Teams am Dienstag beim jährlichen Meeting in Palm Beach/Florida.

Damit ist beiden Teams in der Verlängerung von Play-off-Spielen künftig ein Ballbesitz garantiert - erzielen beide Mannschaften Touchdowns, zählt der nächste Score. Bisher konnte das Team, das den Münzwurf gewann und Angriff wählte, das Duell mit einem Touchdown beenden. Gelang dies nicht, reichte dem Gegner ein Field Goal zum Sieg.

Bislang war es so, dass das Spiel beendet war, wenn der erste Touchdown erzielt wurde. Dies hatte im Januar dazu geführt, dass die Bills bei der 36:42-Niederlage gegen die Chiefs in der Verlängerung einer hochklassigen Partie den Ball gar nicht mehr bekamen und keine Chance auf eine Antwort hatten. (dpa/afp/msc)