Laura Dahlmeiers Entdecker Bernhard Kröll glaubt nicht, dass die Doppel-Olympiasiegerin während der Winterspiele in Pyeongchang über ihre Zukunft nachdenkt.

"Wann sie aufhört, ist absolut kein Thema momentan. Sie wird sich darüber Gedanken machen, wenn die Weltcups vorbei sind", sagte Kröll im Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag).

Die 24-Jährige sei jetzt in der glücklichen Situation, dass sie schon früh alles erreicht habe, was man im Biathlon erreichen kann, meinte ihr langjähriger Heimtrainer.

Kröll: "Laura ist nicht der Typ für Trubel"

Ob die siebenmalige Weltmeisterin aus Garmisch-Partenkirchen nach Olympia in Südkorea ihre Laufbahn beenden könnte, könne er nicht sagen, so Kröll. Über ein frühes Karriereende war zuletzt immer wieder spekuliert worden.

"Es ist auf jeden Fall sinnvoll, dass sie auch mal einen Termin absagt, um sich richtig erholen zu können. Ich denke, man hat schon daraus gelernt, was bei Magdalenas Zeiten los war. Laura ist nicht der Typ für so viel Trubel", sagte Kröll, der Dahlmeier viele Jahre trainiert hatte.

Zuvor betreute er auch Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner. Zwei Jahre nach Olympia in Vancouver hatte Neuner ihre Karriere als 25-Jährige beendet - auch weil der Olympia-Trubel sie abgeschreckt hatte.  © dpa

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