Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier hat nach einem abgesagten Fernsehtermin Entwarnung gegeben.

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"Ich habe schon oft genug bewiesen, dass ich mich innerhalb von ein, zwei Tagen ganz gut regenerieren kann. Und so ist auch der Fahrplan für die nächsten Tage", sagte die 24-Jährige am Dienstag in Pyeongchang.

Die Bayerin wird wie vorgesehen im Einzel-Wettkampf an diesem Mittwoch starten.

Laura Dahlmeier hatte nach ihrem Triumph am Montag in der Verfolgung einen geplanten TV-Auftritt wegen Erschöpfung absagen müssen. "Das war eine Vorsichtsmaßnahme. Und es wäre auch nicht gegangen. Ich war körperlich schon echt kaputt", sagte sie.

Das sei, so die siebenmalige Weltmeisterin, auch ganz normal, gerade wenn die äußeren Bedingungen sehr kräftezehrend seien.

"Müssen uns keine Sorgen machen"

Damen-Bundestrainer Gerald Hönig sagte am Dienstag: "Laura geht es soweit gut, wir müssen uns keine Sorgen machen. Aber wir werden Laura hier und da schützen, um ihre Leistungsfähigket hochzuhalten."

Bei der WM im vergangenen Februar in Hochfilzen hatte Deutschlands Sportlerin des Jahres nach zwei Wettkämpfen einen Schwächeanfall erlitten - trotzdem gewann sie in jedem ihrer sechs Rennen eine Medaille.

Als erste Skijägerin hatte die Garmisch-Partenkirchenerin bei einer WM fünfmal Gold und einmal Silber geholt.

Neben Dahlmeier gehen im Biathlon-Klassiker Franziska Hildebrand, Franziska Preuß und Maren Hammerschmidt an den Start.

Preuß und Hammerschmidt rutschen für Denise Herrmann und Vanessa Hinz ins Team, die in Sprint und in der Verfolgung gelaufen waren.   © dpa

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