Der Schweizer Ski-Freestyler Mischa Gasser hat seine Abenteuerlust von seinem Vater geerbt. Im vergangenen Frühjahr machte dieser sich mit seiner Frau auf eine Fahrrad-Reise von der Schweiz bis nach Pyeongchang auf.

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Der Schweizer Ski-Freestyler Mischa Gasser hat seine Abenteuerlust auch von seinem Vater geerbt. Denn der scheute mit seiner Frau nicht vor einer Fahrrad-Reise bis nach Pyeongchang zurück, um am Ende beim olympischen Wettbewerb im Sprung mit seinem Sohn anzukommen.

Die Reise geht noch weiter

Im vergangenen Frühjahr ging die Olympia-Reise los. "Er ist von der Schweiz durch Osteuropa, die Türkei und dann durch Iran, Pakistan und all diese Länder gefahren", zählte Gasser auf.

Von Kasachstan sei sein Vater mit dem Flugzeug nach Bangkok, habe dort drei Monate Thailand, Laos und Kambodscha erkundet. "Schlussendlich ist er hierher geflogen und ist von Seoul hierher gefahren", sagte der 26-Jährige.

Am Samstag gelang Gasser die Qualifikation, am Sonntag wurde er im ersten Final-Durchgang Elfter und Vorletzter.

Für Gasser endete seine zweite Olympia-Teilnahme ohne die Final-Durchgänge zwei und drei. Für seinen Vater geht die Reise noch weiter.

Er werde weiter radeln und von Japan nach Hause fliegen. "Er holt sich ein Visum für China und Russland und fährt dann soweit ich weiß wieder ein Jahr nach Hause", sagte der Ski-Freestyler.  © dpa