Olympia 2018: 15-Jährige verzaubert Olympia wie einst Kati Witt - Bilder aus Pyeongchang

Kommentare439

Dramatisch, spektakulär, emotional: Olympische Spiele hinterlassen immer bleibende Eindrücke. Bilder aus Pyeongchang.

Das war Perfektion: Alina Sagitowa zaubert mit ihren 15 Jahren eine großartige Kür aufs Eis.
Sagitowa lief zur Musik von Don Quijote. In ihrem roten Kleid erinnerte sie fast etwas an Kati Witts Auftritt von 1988 zur Musik von Carmen.
Die 15-Jährige verzauberte nicht nur die 10.000 Zuschauern in der Gangneung Ice Arena.
Jewgenija Medwedjewa galt lange Zeit als absolute Favoritin auf die Goldmedaille bei Olympia. Nun wurde sie von ihrer 15 Jahre alten Teamkollegin und Freundin geschlagen.
Die 18-jährige Medwedjewa lieferte ein wunderbares Programm ab. Am Ende fehlten ihr 1,31 Punkte zu Gold.
Jewgenija Medwedjewa ließ sich von ihrer Trainerin trösten.
Am Ende waren Sagitowa (re.) und Medwedjewa dann doch in ihrer Freude vereint. Die beiden Trainingspartnerinnen bezeichnen sich abseits des Eises als Freundinnen.
Mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht schwebte die Kanadierin Kaetlyn Osmond über das Eis. Die Bronzemedaille ist ein großer Erfolg für sie.
Kaetlyn Osmond freute sich wahnsinnig über ihre hohe Punktzahl und ihren dritten Platz. Ob ihr Trainer seinen Mund je wieder zubekommen hat?
Die deutsche Starterin Nicole Schott musste einige Male ins Eis fassen. Am Ende wurde es Platz 18 für sie.
Für die Auswahl ihrer Musik - sie tanzte zur Filmmusik von "Schindlers Liste" - wurde Schott in den sozialen Netzwerken heftig kritisiert.
Die WM-Dritte Gabrielle Daleman erlebte ein Kür-Desaster.
Nach ihrer verpatzten Kür konnte die Kanadierin ihre Tränen nicht mehr zurück halten.
Erneut kam es im Skicross-Wettbewerb zu einem schweren Sturz. Im Achtelfinale der Damen knallte die Kanadierin India Sherret mit voller Wucht in den Schnee.
Nach ihrem schweren Sturz blieb India Sherret im Schnee liegen.
Vorsichtig hoben die Sanitäter India Sherret auf den Rettungsschlitten. Nach Angaben des kanadischen Teams ist die 21-Jährige in einem stabilen Zustand.
Im Finale der Skicross-Damen konnte sich die Kanadierin Kelsey Serwa vor ihrer Teamkollegin Brittany Phelan und der Schweizerin Fanny Smith durchsetzen.
Deutschlands Biathletinnen haben am Donnerstag in der Staffel eine Medaille deutlich verpasst. Bei teils chaotischen Bedingungen mit viel Wind und starkem Schneefall nahm das Drama gleich beim ersten Schießen seinen Lauf. Startläuferin Franziska Preuß hatte Probleme.
Sie dachte fälschlicherweise, dass ein Schuss daneben gegangen sei. Deshalb lud sie nach. Der Patrone entledigte sie sich noch auf der Schießmatte. Deutschland wäre sonst disqualifiziert worden. Verunsichert kam Preuß zum zweiten Schießen, musste in die Strafrunde und verlor viel Zeit. "Es tut mir wahnsinnig leid", meinte sie nach dem Rennen.
Besonders bitter: Schon bei Olympia 2014 in Sotschi war Preuß die tragische Figur der Damen-Staffel. Nach Sturz, Stockbruch und schwachem Schießen verlor sie fast drei Minuten auf das führende Team. Auch damals war sie Startläuferin. Am Ende wurde es nur Platz elf und die damals 19-Jährige musste nach ihren Patzern getröstet werden.