Was für ein Olympia-Auftakt für die deutsche Turnmannschaft. Andreas Toba verletzt sich bei der ersten Übung - und macht für sein Team trotzdem weiter. Die Pressestimmen zum tapferen Olympia-Moment, der den Zuschauern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Spiegel Online: "Andreas Toba verzerrt das Gesicht, Tränen laufen herunter. Das Entsetzen steht allen deutschen Turnern ins Gesicht geschrieben, als der Mehrkampfmeister aus Hannover nach einer verunglückten Landung am Ende der ersten Akrobatikbahn mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammensackt und zunächst am Boden liegen bleibt."


Sport Bild: " Andreas Toba weinte und schluchzte. Der Schmerz ließ ihn kaum einen Fuß vor den anderen setzen. Alle Zeichen standen auf Aufgabe. Das Kreuzband: Offenbar gerissen. Der Wille hingegen: Keinesfalls gebrochen! Toba biss die Zähne zusammen, stellte sich voll in den Dienst der deutschen Riege – und kämpfte mit seinem Team weiter um den Einzug ins Finale. Der erste Held der Olympischen Spiele von Rio!"

Süddeutsche Zeitung: "Das deutsche Turn-Team muss am ersten Wettkampftag einen Schock wegstecken. Der deutsche Mehrkampfmeister Andreas Toba hat sich im olympischen Vorkampf in Rio de Janeiro am Boden einen Kreuzbandriss zugezogen - er hat den Wettkampf trotzdem nicht abgebrochen."


FAZ: "Turner sind harte Landungen gewohnt. Diese hat für Mehrkampfmeister Andreas Toba aber böse Folgen: Mit schmerzverzerrtem Gesicht bleibt der 25-Jährige nach seiner Eröffnungsbahn am Boden liegen, hält sich das rechte Knie. Diagnose Kreuzbandriss. Und was macht Toba? Turnt einfach weiter – und wird mit der besten deutschen Teilwertung am Seitpferd belohnt, bevor er doch aufhören muss. Die 8000 Zuschauer honorierten es mit verdientem Applaus."

Die Welt: "Andreas Toba weinte vor Schmerzen, vor Wut und vor Verzweiflung. Der Turner musste gestützt werden. Seine Mannschaftskollegen Fabian Hambüchen und Marcel Nguyen halfen ihm nach seiner Übung am Pauschenpferd, um von der Matte zurück zur Bank zu kommen. In den Minuten zuvor hatte Toba Unglaubliches geleistet, der 25-Jährige turnte sich zum ersten deutschen Helden der Olympischen Spiele in Rio."


Der Tagesspiegel: "Andreas Tobas Stimme zitterte noch immer. "Der körperliche Schmerz ist auszuhalten", sagte er und blickte hinunter auf sein rechtes Knie. "Die Schmerzen in meinem Herzen, in meiner Seele, sind unbeschreiblich."

Dabei hatte Toba allen Grund, stolz auf sich zu sein. Im bittersten Moment seiner Karriere hatte er den Schmerz besiegt, den physischen und den seelischen, und eine kleine olympische Heldentat vollbracht. Trotz einer schweren Knieverletzung, die er sich in der Turn-Qualifikation am Samstag zugezogen hatte, trat er für das deutsche Olympia-Team am Pauschenpferd an."


Sport1: "Bittere Nachricht für die deutschen Turner: Andreas Toba verletzt sich schwer. Am Ende springt dank seines Kampfgeistes noch das Teamfinale raus. Fabian Hambüchen glänzt."

Sportschau: "Das Drama passierte dann am Boden. Start-Turner Andreas Toba sackte nach seiner Eröffnungsbahn zu Boden und hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht das rechte Knie. "Auf einmal hat es gekracht, und ich konnte das Bein nicht mehr halten", sagte Toba. Der amtierende deutsche Mehrkampfmeister wurde von den Ärzten vom Boden geleitet, es war klar: Hier war eine schwere Verletzung passiert."

Zeit Online: "Der Deutsche Andreas Toba riss sich gleich bei der ersten Übung auf dem Boden das Kreuzband. Normalerweise guckt bei so etwas nur hin, wer auch auf Tierquälervideos steht. Weil aber Tobas missglückte Landung mehrfach in Zeitlupe wiederholt wurde, waren wir alle dabei."








(ink)