• Der ehemalige Tennisspieler Andre Agassi hat des gestorbenen Trainers Nick Bollettieri gedacht und emotionale Worte an ihn gerichtet.
  • Dabei erinnert er sich an die Trainingszeit bei Bollettieri zurück.

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Der frühere Weltranglisten-Erste Andre Agassi hat seinen gestorbenen Tennis-Trainer Nick Bollettieri gewürdigt. "Er gab so vielen die Chance, ihren Traum zu leben. Er hat uns allen gezeigt, wie man das Leben in vollen Zügen genießen kann…", schrieb der Ehemann von Steffi Graf am Montag auf Twitter und schloss seinen Tweet mit: "Danke, Nick".

Star-Trainer Bollettieri war am Sonntag im Alter von 91 Jahren gestorben. Zu den Schützlingen des Amerikaners zählten unter anderen Boris Becker, Wimbledon-Finalistin Sabine Lisicki und die einstige deutsche Nummer eins Tommy Haas. In seiner Akademie im US-Bundesstaat Florida formte Bollettieri neben Agassi unter anderen Venus und Serena Williams, Maria Scharapowa, Jim Courier, Monica Seles und Anna Kurnikowa zu Welt-Stars.

Agassi: Bollettieri-Akademie war "besseres Gefangenenlager"

Als Rezept für den späteren Erfolg seiner Schützlinge, von denen viele bereits im Kindesalter bei ihm trainierten, galt das harte Training. Die Bollettieri-Akademie beschrieb Agassi in seiner Autobiografie als "besseres Gefangenenlager" und beklagte: "Wir kriegen beigefarbenes Fleisch, gallertartige Eintopfgerichte und grauen Papp mit Reis vorgesetzt und schlafen in wackeligen Etagenbetten, die im Schlafsaal an der Holzwand aufgereiht stehen."

Zusammenfassend befand Agassi: "Wie die meisten Gefangenen verbringen wir unsere Zeit mit schlafen und arbeiten, und unser Steinbruch ist der Tennisplatz." (dpa/ari)

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