Roger Federer hat sein vorzeitiges Aus bei den Italian Open verkündet. Der Tennisprofi aus Basel fühle sich nicht fit genug, um weiter daran teilzunehmen. Haben ihm die nassen Linien beim letzten Spiel zu sehr zugesetzt?

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Das Achtelfinale des ATP-Turniers in Rom konnte Roger Federer am vergangenen Donnerstag für sich entscheiden. Dennoch scheint ihm das Match gegen den Kroaten Borna Ćorić aus der Bahn geworfen zu haben.

Federer muss seine Teilnahme an dem Turnier aus gesundheitlichen Gründen beenden. Das gab der Basler Profi am Freitag bei Twitter bekannt. Dort schrieb er: "Ich fühle mich nicht zu hundert Prozent fit."

Das aufgegebene Viertelfinal-Match gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas stellt die vierte Forfait-Niederlage in der Karriere des 37-Jährigen dar.

Hätte die Verletzung verhindert werden können?

Wie es um die physische Verfassung Federers steht, darüber gibt der Sportler keine Auskunft. Nach Betrachten seines letzten Spiels kann jedoch davon ausgegangen werden, dass er sich höchstwahrscheinlich eine Blessur am rechten Bein zugezogen hat.

Beim Annehmen eines Halbvolleys von Gegner Ćorić im ersten Satz scheint Federer mit dem Fuß auf einer nassen Linie weggerutscht zu sein.

In der Pressekonferenz sagte er anschließend: "Ich verstehe nicht, wie die anderen Spieler damit umgehen." Weiter zitiert ihn unter anderem "bluewin.ch": "Man spielt, obwohl die Linien nass sind. Aber nasse Linien bedeuten, dass man rutscht. Als ich rutschte, konnte ich mich gerade noch auffangen." (cos)  © 1&1 Mail & Media/spot on news