• Denise Herrmann schafft ihren zweiten Saisonsieg.
  • Knapp einen Monat nach ihrem Gold-Coup bei den Olympischen Winterspielen klappt es auch im Weltcup.
  • Die Sächsin geht nun als Favoritin in das nächste Rennen.

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Einzel-Olympiasiegerin Denise Herrmann hat den ersten Biathlon-Sprint nach den Winterspielen von Peking gewonnen. Die 33-Jährige setzte sich beim Weltcup im finnischen Kontiolahti am Samstag über 7,5 Kilometer mit einem Schießfehler durch.

Für Herrmann war es der achte Weltcupsieg ihrer Karriere, bereits vor zwei Jahren hatte sie dieses Rennen an gleicher Stelle gewonnen. Den zweiten Platz sicherte sich mit fünf Sekunden Rückstand die Norwegerin Tiril Eckhoff vor der Schwedin Stina Nilsson (beide jeweils ein Fehler). Die Sprintlanglauf-Olympiasiegerin von 2018 lag nur 0,2 Sekunden dahinter.

Herrmann konnte Strafrunde kompensieren

Die Sächsin Herrmann überzeugte auf den WM-Strecken von 2015 mit der drittbesten Laufzeit und konnte so ihre Strafrunde nach dem Stehendschießen noch kompensieren. Nur rund einen Monat nach ihrem Gold-Coup über 15 Kilometer im Einzel in China schaffte es die Ex-Langläuferin zum zweiten Mal ganz nach oben. "Eigentlich mag ich die Strecken hier nicht so, aber mir gelingen hier oft ganz gute Rennen", sagte Herrmann: "Mit einem Fehler war man heute gut dabei, es war auch ein bisschen windig."

Vanessa Voigt zeigte ohne Schießfehler ebenfalls eine starke Leistung und wurde Sechste. Auch die fehlerfreie Vanessa Hinz verschaffte sich als Zwölfte eine sehr gute Ausgangsposition für das Verfolgungsrennen am Sonntag (12.45 Uhr/ZDF und Eurosport). (dpa/ari)

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Johannes Thingnes Bö läuft zu olympischem Rekord

Im Massenstart der Männer passiert das, was bei den Spielen von Peking bereits drei Mal davor passiert ist: Niemand holt Johannes Thingnes Bö ein. Der Norweger läuft zu seinem vierten Sieg in China - und setzt eine historische Rekordmarke. (Teaserbild: AFP/Pierre-Philippe Marcou) © Eurosport