Sorgen um Skispringerin Svenja Würth: Die deutsche Mixed-Weltmeisterin ist im Mannschaftswettbewerb schwer gestürzt. Dabei hat sie sich offenbar schwer am Knie verletzt.

Der erste Mannschaftswettbewerb in der Weltcup-Geschichte im Skispringen der Damen ist am Samstag von einem schweren Sturz der Deutschen Svenja Würth überschattet worden.

Die dritte DSV-Springerin stürzte in Hinterzarten im ersten Durchgang bei 97 Metern und blieb danach im Schnee liegen.

Sie wurde nach einer Behandlung im Schanzenauslauf ins Krankenhaus nach Freiburg zu weiteren Untersuchungen gebracht.

Schwere Knieverletzung vermutet

Nach ersten Angaben zog sie sich die Mixed-Weltmeisterin schwere Knieverletzung zu. Es besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden.

Bundestrainer Andreas Bauer sagte im ZDF: "Svenja ist bei Bewusstsein und verspürt Schmerzen im Knie. Sie wurde in eine Klinik gefahren, dort wird der weitere Befund erstellt."

Er kritisierte die Jury, die trotz großer Weiten den Anlauf für die Besten nicht verkürzt hatte: "Ich verstehe nicht ganz, warum man die Mädels so weit springen lässt. Da kann ich wenig Verständnis aufbringen."

Die deutsche Mannschaft, die nach dem ersten Durchgang hinter Japan auf Rang zwei lag, sprang den Wettbewerb zu dritt weiter. Am Ende landete das deutsche Team hinter Russland und Frankreich auf Platz vier. (cai/dpa)