In einem hauchdünnen Rennen hat der Italiener Dominik Paris am Donnerstag in Bormio triumphiert. Auf ihn folgte Norwegens Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud.

Was für ein Heimsieg vor der Kulisse von Bormio: Der Südtiroler Dominik Paris setzte sich am Donnerstag bei seinem neunten Weltcup-Erfolg mit vier Hundertsteln Vorsprung vor dem Norweger Aksel Lund Svindal durch. Somit war es ein hauchdünnes Rennen und eine großartige Show für das Publikum.

Schweiz verpasst Podestplatz knapp

Dritter wurde mit Kjetil Jansrud (+0,17) ebenfalls ein Norweger, die Schweiz verpasste um 14 Hundertstel einen Podestplatz und fuhr auf Platz vier. Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz war entsprechend unzufrieden: "Das war keine schlechte Fahrt. Aber wenn man so nahe am Podest dran ist, fuchst das schon etwas".

Für Österreich sprangen ein fünfter und sechster Platz heraus: Hannes Reichelt (0,39) und Olympiasieger Matthias Mayer (0,61). Max Franz (0,88) wurde achter.

Thomas Dreßen fuhr auf Rang zwölf und war der beste Starter des Deutschen Skiverbands. Sein Rückstand auf Paris betrug 1,16 Sekunden. Andreas Sander (+2,43 Sekunden), Manuel Schmid (+2,44) und Josef Ferstl (+2,85) verpassten am Donnerstag in Italien die Top 25.

Paris hatte im vergangenen Jahr in Aspen die Abfahrt gewonnen und den zweiten Platz beim Super-G belegt. Der Sieg am Donnerstag war es in der laufenden Saison der erste Podestplatz. (af)

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