Die WM 2011 in Garmisch musste Marcel Hirscher verletzungsbedingt auslassen. Ist nach seinem Knöchelbruch nun Olympia 2018 in Gefahr?

Andreas Puelacher, Cheftrainer der ÖSV-Herren, hat sich nach Marcel Hirschers Trainingssturz zu Wort gemeldet. "Marcel geht es den Umständen entsprechend. Er sagt, er hat noch Glück im Unglück gehabt", sagte Puelacher dem ORF.

Hirscher hätte auch eine schwerere Verletzung davontragen können, betonte Puelacher. Beim Abschwingen habe es ihm den linken Ski verzogen und er habe eingefädelt.


"Dabei hat es ihm das Sprunggelenk ausgedreht und der Knöchel ist leider gebrochen", erklärte Puelacher. Laut ÖSV handelt es sich um einen stabilen Bruch. Eine Operation ist nicht nötig.

Sechs Wochen Gips, dann Aufbautraining

Die nächsten sechs Wochen verbringt Hirscher jedenfalls mit einem Gips. Danach steht für ihn ein intensives Aufbautraining an.



Im Durchschnitt dauern Ausfälle bei Profis nach einer solchen Verletzung drei bis vier Monate, schreibt das Sportportal "Laola1.at". Wenn die Heilung seines Knöchels ohne Komplikationen verläuft, sollte Hirscher also bei den Olympischen Spielen von Pyeongchang im Februar starten können.

Die Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen hatte Hirscher nach einem Sturz im Riesenslalom von Hinterstoder auslassen müssen. Damals zog er sich einen Kahnbeinbruch zu - ebenfalls im llinken Fuß. (ank)

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