Katja Riemann auf ihren Projektreisen

Die Schauspielerin Katja Riemann engagiert sich seit 20 Jahren für humanitäre Projekte und reist in Krisengebiete auf der ganzen Welt. Sie möchte den Menschen eine Stimme verleihen und ihre Geschichten erzählen. Insbesondere die Rechte von Mädchen und Frauen sind ihr ein Anliegen.

In solchen Einrichtungen finden Frauen ein Zuhause, die von der Gesellschaft verstoßen wurden, weil sie beispielsweise der Hexerei beschuldigt werden oder ihren Mann verlassen, der sie geschlagen hat.
In der Demokratischen Republik Kongo besucht die Schauspielerin verschiedene Projekte, die sich dem Schutz von Frauen nach Vergewaltigungen widmen.
Mit den UNICEF-Mitarbeiterinnen besucht sie im Kongo auch Einrichtungen für Kinder, die in den Kämpfen zwischen Milizen und Militär als Kindersoldaten missbraucht wurden.
Die Kinder und Jugendlichen werden sowohl für Spionage einsetzt als auch als Kämpfer an den vordersten Kampflinien. So sind sie bereits in jungen Jahren gezwungen zu töten. UNICEF kümmert sich unter anderem um die Entlassung aus der Armee und die psychologische Betreuung.
2013 reist Katja Riemann mit UNICEF nach Burundi. Sie besucht dort Hilfsprojekte für mangelernährte Kinder und erfährt mehr über das Leben der rund 3.000 Straßenkinder.
Auf ihrer ersten Reise für UNICEF besucht Katja Riemann in Rumänien das Krankenhaus von Dr. Matusa. HIV-infizierte Kinder fanden dort einen Zufluchtsort, als sie sonst niemand wollte.
Katja Riemann lernte Molly Melching (links) und ihre Projekt "Tostan" zu Beginn ihrer Arbeit für UNICEF kennen. Hier besuchen sie gemeinsam einen Imam im Senegal.
Die Idee hinter "Tostan" ist, die Menschen in den Dörfern, und vor allem Frauen, über ihre Menschenrechte aufzuklären. Um dann ihre Lebensbedingungen zu beleuchten und ihnen Mittel an die Hand zu geben, die sie innerhalb ihrer Gemeinschaft anwenden können.