Prinz Harry & Meghan: Ihre Liebe in Bildern

Prinz Harrys und Meghans erstes Baby ist da und krönt eine Liebe, die im Sommer 2016 ihren Anfang nahm. Doch seitdem war ihre Lovestory nicht nur von märchenhaften Momenten geprägt. Ein Rückblick.

Prinz Harry war einst auf dem besten Weg, das schwarze Schaf der Windsors zu werden: Mit Anfang 20 ließ er es richtig krachen - und die britische Boulevardpresse folgte ihm auf Schritt und Tritt durch das Londoner Nachtleben. Die größte mediale Detonation ...
... verursachte wohl sein Auftritt in Nazi-Uniform samt Hakenkreuz-Armbinde im Jahr 2005. Ein Foto der fragwürdigen Kostümierung landete in zahlreichen Zeitungen, zum Beispiel im Boulevardblatt "The Sun" (Bild).
Ob ihm die Militärakademie die Flausen austrieb? Jedenfalls entwickelte sich der junge wilde Royal mit den Jahren zu einem wahren Prinz Charming und avancierte gar zu einem der begehrtesten Junggesellen der Welt.
Mit seiner ersten Freundin Chelsy Davy (Bild) war er sechs Jahre lang liiert, bis die Beziehung 2010 in die Brüche ging. Auch seine Liaison mit Cressida Bonas (2012 bis 2014) hielt nicht ewig.
Die aus Sicht der Presse wohl dringliche Frage, welche Schönheit der Prinz zu seiner Prinzessin machen würde, wurde erst am 27. November 2017 beantwortet. An diesem Tag gab das britische Königshaus die Verlobung des Prinzen mit der US-Schauspielerin Meghan Markle bekannt.
Etwas mehr als ein Jahr zuvor hatte der Kensington-Palast die Beziehung der beiden offiziell bestätigt. In einem dazu veröffentlichten Statement beklagte Prinz Harry, dass ...
... seine Freundin zum Ziel von "Schmähungen und Belästigungen" durch einige Medien geworden sei, auch von "Sexismus und Rassismus" war die Rede. Er sorge sich um Meghans Sicherheit, teilte Harry mit - nicht völlig unbegründet.
Bedrohlich wurde es, als ein mysteriöses Päckchen im Palast einging, adressiert an Harry und Meghan. Es enthielt "bösartige Kommunikation" und eine Substanz, die sich zwar später als harmlos herausstellte, aber offenbar Angst vor einem Attentat auslösen sollte. Eine Anti-Terror-Einheit der Polizei ermittelte wegen eines rassistischen Hassverbrechens.
Als Prinz Harry die Beziehung mit seinem dramatischen Appell im November 2017 öffentlich machte, waren die beiden schon ein halbes Jahr liiert. Sechs Monate lang habe sie sich mit dem Windsor-Prinzen heimlich getroffen, erzählte Meghan damals der Zeitschrift "Vanity Fair".
Bei einem gemeinsamen Liebes-Interview mit der britischen BBC berichteten Prinz Harry und Meghan Markle, dass sie sich im Sommer 2016 bei einem Blind Date kennengelernt hätten, eingefädelt von einer gemeinsamen Freundin. Bei ihrem ersten Treffen auf einen Drink in London sei ziemlich schnell klar gewesen, dass sie sich wiedersehen wollten.
Das gestaltete sich zunächst schwierig, denn im Auftrag der Krone musste Harry für vier Wochen nach Botswana reisen. Doch Meghan ließ sich überreden, ihn dort zu besuchen. "Wir haben zusammen unter den Sternen gecampt. [...] Das war absolut fantastisch!", schwärmt der Royal im BBC-Interview. Von da an trafen sie sich regelmäßig - trotz transatlantischer Fernbeziehung.
Ihren ersten offiziellen Auftritt hatte das neue Traumpaar der Adelsszene am 26. September 2017 bei den "Invictus Games" in Toronto, Kanada. Ihren Schauspieljob hängte die "Suits”-Darstellerin später an den Nagel, und auch ihren Lifestyleblog musste sie für ihren Prinzen aufgeben.
Am 19. Mai 2018 schließlich traten Harry und Meghan auf Schloss Windsor vor den Traualtar. Neben der königlichen Familie und zehntausenden Schaulustigen tummelte sich viel Prominenz auf der royalen Traumhochzeit, darunter etwa George und Amal Clooney, David und Victoria Beckham, Elton John, Oprah Winfrey und Serena Williams. Insgesamt 600 Gäste waren geladen.
Weibliche Royals haben traditionell auch die Rolle der Stilikonen zu erfüllen. So wurde mit großer Spannung erwartet, welches Brautkleid Meghan vor dem Traualtar tragen würde. Sie entschied sich für ein schlichtes Kleid der britischen Designerin Clare Waight Keller, das diese für das französische Modehaus Givenchy entworfen hatte. Als Schmuck zierte eine Tiara aus dem Jahr 1932 ihr Haupt, die ihr die Queen persönlich geliehen hatte.
Meghan habe sich bei ihrem Brautkleid für ein reines Weiß entschieden, weil dies frisch und modern wirke, hieß es vom Palast. Diese Frage hatte sich der britischen Presse offenbar aufgedrängt, weil Markle bereits von 2011 bis 2013 mit dem Schauspieler und Produzenten Trevor Engelson (Bild) verheiratet war. Ein Fakt, der wenige Jahrzehnte zuvor noch für größere Kontroversen im Königreich gesorgt hätte.
Noch in den 1950er-Jahren stellte sich die anglikanische Kirche quer, als Prinzessin Margaret, die Schwester der Queen, einen Geschiedenen heiraten wollte. Erst im Jahr 2002 wurde dieses Hindernis aus der Welt geschafft - zum Glück für Harry und Meghan.
An diesem 19. Mai bekam die Öffentlichkeit auch zum ersten Mal einen Kuss des Paares zu sehen. Ein seltener Anblick, von dem Fans und Medien lange zehren müssen, denn die royale Etikette erlaubt normalerweise keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit. Von diesem Tag an trägt Meghan nun den Titel "Ihre königliche Hoheit die Herzogin von Sussex".
Ein knappes halbes Jahr später, am 15. Oktober, folgte dann, womit alle längst gerechnet hatten: Die Herzogin ist schwanger, Harry und Meghan erwarten ihr erstes Kind. Weitere Details behält der Königspalast wie gewohnt für sich, etwa den genauen Geburtstermin.
Rechtzeitig bevor der Nachwuchs eintrudelt, ziehen der Herzog und die Herzogin von Sussex Anfang des Jahres 2019 in das Haus Frogmore Cottage auf dem Gelände von Schloss Windsor, rund 40 Kilometer von London entfernt. In dem sanierten Haus aus dem 17. Jahrhundert, das seinen Namen wegen der riesigen Zahl von Fröschen in dem Sumpfgebiet erhielt, soll “Baby Sussex” abseits des Pressetrubels aufwachsen können.
Mitte April ereilte die fiebernden Fans dann eine schlechte Nachrichten: Prinz Harry und Herzogin Meghan wollen "die Pläne rund um die Geburt privat halten", teilte der Palast mit. "Aufregende Neuigkeiten” werde das Paar erst dann mit allen teilen, wenn "sie die Gelegenheit gehabt haben, dies im Privaten als neue Familie zu feiern."