Lady Diana: Rückblick zum 20. Todestag

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Für die Briten dürfte es der traurigste Tag des 20. Jahrhunderts gewesen sein, als ihre Prinzessin der Herzen, Lady Diana, durch einen Autounfall starb und ihre Söhne Prinz William und Prinz Harry zu Halbwaisen wurden. In Vergessenheit geraten ist sie deshalb aber nicht, ganz im Gegenteil: Diana wurde zur Ikone. Nur ein weiterer Grund, ihr Leben anlässlich des 20. Todestags noch einmal Revue passieren zu lassen. © top.de

Diana Frances Spencer wurde am 1. Juli 1961 geboren. Damals hat wohl niemand geahnt, dass sie mal eine Prinzessin sein würde. Hier posiert sie mit ihrem geliebten Bruder Charles Ende der 60er.
Schon als Teenager lächelte Diana schüchtern in die Kamera. Ihre Kindheit war nicht leicht, denn ihre Eltern Edward John Spencer und Frances Roche hatten keine glückliche Ehe.
1968 ließen sich Dianas Eltern scheiden, das Sorgerecht für Diana, ihre zwei Schwestern Sarah und Jane und ihren Bruder Charles bekam der Vater. Hier ist sie 1974 zu Besuch bei ihrer Mutter in Schottland, wo sie mit dem Shetland-Pony Soufflé posiert.
1977 lernte Diana Prinz Charles bei einer Jagdgesellschaft kennen. Der königlichen Familie fiel sie bei weiteren Anlässen positiv auf. Die Beziehung der beiden wurde forciert – und gipfelte in einer Hochzeit am 29. Juli 1981.
1992 machten Prinz Charles und Lady Diana mehr schlecht als recht gute Miene zum bösen Spiel. Er hatte längst wieder eine Beziehung zu Camilla Parker-Bowles, sie litt an Depressionen und Bulimie. Im Dezember wurde schließlich ihre Trennung bekannt gegeben.
Doch auch Diana soll nicht treu gewesen sein. Als ihre Ehe hinter verschlossenen Türen längst den Bach runterging, soll Polo-Spieler James Hewitt ihr mehr als nur Trost gespendet haben.
Die Rolle ihres Lebens? Mutter! 1981 kam Prinz William (re.) zur Welt, 1984 folgte Prinz Harry. Hier sind die süßen Jungs im Jahr 1989 auf dem Weg zur Wetherby School.
Diana war bekannt dafür, eine liebende und normale Mutter für ihre Jungs zu sein – trotz der royalen Bürde. 1993 ging es deshalb auch ganz unproblematisch und mit viel Freude in einen Freizeitpark.
Anders als erwartet avancierte Diana nach der Trennung von Prinz Charles zur Prinzessin der Herzen und setzte sich vor allem für die Armen und Schwachen ein. Hier spricht sie 1997 mit einem jungen Landminenopfer in Angola.
Zusammen mit dem britischen roten Kreuz startete sie eine Kampagne für ein Verbot von Landminen, welche ihre Söhne mittlerweile weiterverfolgen.
Diana selbst scheute sich sogar nicht davor, sich auf Landminenfeldern in Gefahr zu begeben, um auf die schrecklichen Zustände in Angola aufmerksam zu machen. Die Schutzkleidung hätte im Notfall wohl eher wenig geholfen.
Nach der schrecklichen Ehe mit Prinz Charles und einigen kurzen Liebeleien begann Diana eine Beziehung mit Dodi Al Fayed. Hier urlaubt das Paar in Italien – kurz vor ihrem Tod 1997.
Mit nur 36 Jahren starb Lady Diana am 31. August 1997 durch einen Autounfall in Paris. Am 6. September wurde die Beerdigung live aus der Westminster Abbey im TV übertragen. Besonders für Prinz William (2.v.l.) und Prinz Harry (2.v.r.), damals 16 und 12 Jahre alt, war es der wohl schwerste Gang ihres Lebens.
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