Es ist nicht immer einfach, ein Royal zu sein und im Interesse der Öffentlichkeit zu stehen. Prinz Harry erfährt dies nun einmal mehr am eigenen Leib: Sein Vollbart sorgt für ordentlich Gesprächsstoff. Doch warum?

Denn eigentlich ist an so einer Gesichtsbehaarung doch nichts Verwerfliches, oder? Falsch gedacht: Da Prinz Harry seinen Bart am Gedenktag für die britischen Kriegsopfer zur Schau trug, hagelt es nun mitunter Kritik.

Der Grund hierfür liegt in den Reglements der britischen Armee: Gesichtsbehaarung ist demnach nämlich nicht erlaubt und verstößt somit gegen die Vorschriften. "Es gibt keinen Platz für Bärte in der Kavallerie der Königin", betont ein Insider im Gespräch mit der britischen "Daily Mail". "Er hätte ihn für einen solch wichtigen Tag abrasieren sollen."

Nicht der erste Royal mit Bart

Doch nicht jeder sieht den vermeintlichen Fehltritt des Royals als so schwerwiegend an - aus gleich mehreren Gründen. Einer davon ist die Tatsache, dass Prinz Harry bereits im Jahr 2015 aus dem militärischen Dienst ausschied und diese Regel damit wohl kaum noch für ihn gelte.

In den sozialen Medien machen User indes ebenfalls darauf aufmerksam, dass der Thronfolger bei weitem nicht der erste Angehörige der britischen Königsfamilie sei, der gegen diese Regel verstoße. Als Beispiel wird unter anderem Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, der Mann von Königin Victoria, angeführt.

Und wenn das noch nicht reicht, um das Drama um Prinz Harrys Vollbart beizulegen, fast ein Twitter-User zusammen: "Kein Grund einen gepflegten Bart für einen Anlass abzurasieren. Ich bin so glücklich, dass Prinz Harry frei und selbstständig lebt!"


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