Gesenkte Köpfe und verstörte Gesichter: So sahen am 6. September 1997 rund 2,5 Milliarden Menschen vor ihren Fernsehbildschirmen die beiden kleinen Prinzen William und Harry hinter dem Sarg ihrer verstorbenen Mutter Prinzessin Diana herlaufen. Wie sich nun herausstellt, mussten sie das gegen ihren Willen tun.

Die Lüge des Palastes

"Mir wurde gesagt, sie wollten das freiwillig tun“, berichtete nun Dianas Bruder Earl Spencer im Interview mit dem Radiosender BBC 4.

Palastangestellte behaupteten ihm gegenüber sogar, es sei der ausdrückliche Wunsch der Prinzen gewesen, ihre Mutter auf dem letzten Weg zu begleiten.

Später fand er heraus, dass dies eine Lüge war. Der damals 15-jährige William und der drei Jahre jüngere Harry hatten sich sogar geweigert, den Sarg zu begleiten. Aber der Palast habe "eben anders entschieden".

Auch Prinz Harry übt Kritik

Earl Spencers aktuelle Schilderung wird von einer Aussage untermauert, die Prinz Harry kürzlich in einem Interview mit dem US-Magazin "Newsweek" tätigte.

So schön ist Prinzessin Dianas Nichte!

Sie gilt als die Königin der Herzen: Diana Frances Spencer, besser bekannt als Lady Di. Eine, die nun immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, ist ihre Nichte Kitty Spencer.

Es beschrieb die für ihn verstörende Situation wie folgt: "Meine Mutter war gerade gestorben und ich musste den langen Weg hinter dem Sarg gehen, während mich Tausende Menschen anstarrten und Millionen im Fernsehen zusahen. Unter keinen Umständen sollte so etwas von einem Kind verlangt werden."

Die junge Generation der Royals hat heute einen anderen Umgang mit ihren Kindern und dem strengen Protokoll.

Angesichts der Bilder von damals glaubt auch Prinz Harry: "Heute würde das nicht mehr passieren." (spy)
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