Der Name des "Royal Baby 2" ist noch nicht bekannt. Sicher ist nur, dass die kleine Tochter von Prinz William und Kate den Titel Prinzessin trägt. Doch welches Leben erwartet das kleine Mädchen nun?

Spätestens nach der Geburt des zweiten "Royal Babys" gelten Prinz William und seine Frau Kate als die Eltern der Nation. Besonders gefällt den Briten, dass sie versuchen ihrem Sohn Prinz George und künftig wohl auch ihrer neugeborene Tochter eine möglichst normale Kindheit bieten. Aber wie soll das gehen?

Die "Royal Babys" - Prinz George und seine neugeborene Schwester sind als Promis zur Welt gekommen. Die Tradition der britischen Monarchie ist Teil ihres Erbes. Es ist absehbar, dass die kleine Prinzessin schon als Kleinkind zur Mode-Ikone mutieren wird - ganz wie Mama Herzogin Kate. Trotzdem sollen die beiden Königskinder, so wollen es ihre Eltern William und Kate, normal aufwachsen – soweit es ihr Dasein als britische Royals eben zulässt.

"Royal Babys": Aufwachsen in der Abgeschiedenheit von Anmer Hall

Um Promi-Kindern eine möglichst normale Kindheit zu ermöglichen, gibt es nur einen Weg – und der heißt Abschirmen. Beim bald zweijährigen George hat das bisher ganz gut geklappt. Ganz anders als damals bei Prinz William, der in seiner Kindheit von Paparazzi regelrecht gejagt wurde. Kein Wunder, dass ihm die Privatsphäre seiner Kinder besonders wichtig ist.

Genossen haben es William und sein Bruder Harry nach eigenen Angaben immer, wenn sie mal keine Extrawurst bekamen - etwa an der Uni oder bei der Armee. Dass der Nachwuchs des britischen Königshauses trotzdem privilegiert aufwächst, ist klar.

Hauptwohnsitz der nun vierköpfigen Familie soll in Zukunft nicht der Kensington Palace sein, sondern Amner Hall sein - das Haus mit zehn Zimmern auf dem königlichen Landsitz Sandringham in Norfolk. Von dort hat es Papa William es nicht weit zu seiner Arbeit als ziviler Rettungspilot.

Daran, dass Mama und Papa häufiger außer Haus sind, werden sich die "Royal Babys" gewöhnen müssen. William und Kate nehmen jedes Jahr Dutzende offizielle Termine in Großbritannien und dem Ausland wahr. Dann kümmert sich das spanische Kindermädchen Maria Teresa Turrion Borrallo, die bei der Familie lebt, um Prinz George und die neugeborene Prinzessin. An anderem Personal mangelt es im Haushalt aber nicht, auch Personenschutz ist immer in der Nähe.

Auch wenn es den beiden "Royal Babys" an nichts Mangeln wird: Auch sie holt der Ernst des Lebens irgendwann ein. Prinz William und Prinz Harry besuchten das Elite-Internat Eton College - vermutlich werden auch George und seine kleine Schwester irgendwann ein Internat besuchen. Nebenbei müssen sie lernen, wie man die royale Königsfamilie repräsentiert, wie man Staatschefs aus anderen Ländern begrüßen - und wie man die Fragen von Journalisten höflich und unverbindlich beantwortet.

Ein leichtes Leben steht der kleinen Prinzessin und ihrem Bruder Prinz George also nicht bevor. Doch wenn im Palast mal alles zu viel wird, bieten die Middletons, also Kates Familie, einen Zufluchtsort. "Man kann schwerlich sagen, dass es ein normales Leben ist", sagt Königshaus-Biograf Robert Lacey, "aber vielleicht bieten die Middletons das, was innerhalb dieses sicheren Rahmens am nächsten an ein normales Leben rankommt."

(dpa / jwo)