Dass sie Oben-ohne-Fotos der britischen Herzogin Kate veröffentlicht haben, könnte eine Zeitung und eine Zeitschrift teuer zu stehen kommen.

Im Prozess um die Veröffentlichung von Oben-ohne-Fotos der britischen Herzogin Kate (35) in Frankreich hat die Staatsanwaltschaft "sehr bedeutende" Geldstrafen gefordert.

Die Anklage warf zwei Vertretern des französischen Magazins "Closer" sowie zwei Fotografen am Dienstag Verletzung der Privatsphäre und Beihilfe vor, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Der Anwalt von Kate und ihrem Mann Prinz William (34) fordere von "Closer" 1,5 Millionen Euro Schadenersatz. Wann das Urteil verkündet wird, war zunächst nicht bekannt.

Auch eine Regionalzeitung muss sich verantworten

Das französische Magazin hatte im September 2012 Bilder veröffentlicht, die die Frau des britischen Prinzen William beim Sonnenbaden oben ohne auf dem Balkon eines Privatanwesens in der Provence zeigen. Das Ehepaar war dort im Urlaub, die Fotos wurden per Teleobjektiv aufgenommen.

Kate und William hatten Strafanzeige gestellt. Die angeklagten Fotografen bestritten vor Gericht, die Fotos aufgenommen zu haben.

Außerdem standen zwei Vertreter der Regionalzeitung "La Provence" vor Gericht, die eine Woche vor "Closer" ein Bild der Royals in Badekleidung veröffentlicht hatte. Für sie forderte der Staatsanwalt Geldstrafe auf Bewährung.  © dpa