Kate und William werden das Kind schon schaukeln. Dieser Meinung ist zumindest der britische Premierminister David Cameron. "Sie werden wunderbare Eltern sein", twitterte er nach der Geburt des kleinen Prinzen. Wir stimmen dem britischen Premier zu - und das sind die Gründe.

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Funkelnde Diamanten für Kate

Kate mit edlem Schmuck der Queen beim Dinner-Event.

1. Kate und William wollen normale Eltern sein

Kate ist dickköpfig – und das ist gut so. Sie möchte sich nach der Geburt ihres Sohnes erholen und für einige Zeit zu ihrer Familie nach Berkshire ziehen. Die Queen soll darüber not amused sein. Wenn es nach ihr geht, dann solle der royale Spross streng traditionell erzogen werden. Das heißt: im königlichen Palast mit einer Vollzeit-Nanny.

Doch soweit soll es nicht kommen: Kate kann dabei auf die Unterstützung ihres Mannes zählen. Während die Queen und Prince Charles in jungen Jahren auf respektvollen Abstand zu ihren Eltern gehalten wurden, machte es Lady Diana, Prinz Williams Mutter, ganz anders. Sie nahm ihre Kinder William und Harry überall mit. Wenn Diana aber öffentliche Verpflichtungen hatte, soll sie danach sofort zu ihren Kindern zurückgekehrt sein, um mit ihnen Zeit zu verbringen oder um sie zumindest noch ins Bett zu bringen. Diesem Erziehungsstil will William nacheifern.

Bereits im Januar gab es das erste Anzeichen, dass sich Kate und William keine Vollzeit-Nanny zulegen wollen. Das Ehepaar schaltete lediglich eine Anzeige für eine Haushälterin. Die Aufgaben: Waschen, Silber polieren und mit dem Hund Lupo Gassi gehen - keine Rede von Windeln wechseln und Co.

2. Die Familie packt mit an

Kate und William haben ihren Sohn zu einem idealen Zeitpunkt bekommen. Für Opa und Oma Middleton und auch für Opa Prince Charles ist es das erste Enkelkind. Die Großeltern sollen sich schon sehr auf ihre neue Tätigkeit als Babysitter freuen. Charles witzelte bereits darüber. "Es ist großartig, dass man das Baby dann wieder zurückgeben kann", sagte er der "Birmingham Mail". Weil die Familie mit anpackt, können sich Kate und William zwischendurch vom stressigen Eltern-Alltag erholen und ein wenig Zeit für sich selbst gönnen.

Auch Onkel Harry (28) und Tante Pippa (29) sind langsam in dem Alter, in dem man sich Gedanken über eigenen Nachwuchs macht. Da trifft es sich gut, dass die älteren Geschwister nun ein Kind haben. Beim Babysitten können Onkel und Tante testen, ob ihnen die Eltern-Rolle liegt oder nicht.

3. Die Welt erzieht mit

Wenn Kate und William ihr Kind erziehen, dann wird es fast wie bei einer Fußball-WM sein. Erst sieht und jubelt die halbe britische Kolonie und dem Ehepaar zu, ann kommentiert es jeden Schritt des Paars und weiß alles besser. Das kann ganz schön nervig für die frisch gebackenen Eltern werden.

Doch sie können sich von den Erziehungs-Tipps auch inspirieren lassen. Es genügt, wenn Kate und William nur einmal die Woche ein Klatschblatt aufschlagen und die vielen mehr oder minder guten Tipps lesen, die Society-Kennern, Adels-Experten, Kindererzieher und andere selbsternannte Fachleute, dem königlichen Ehepaar geben. Vielleicht ist tatsächlich der eine oder andere brauchbare Ratschlag dabei.

4. Sogar auf Partys ist das royale Baby der King

An Kindergeburtstagen gibt es immer wieder die gleichen Spiele: Topfschlagen, Sackhüpfen oder Eierlauf. Spätestens nach dem zehnten Geburtstag kann kein Kind mehr mit diesen Party-Klassikern punkten. Doch bei Kindergeburtstagen des royalen Babys ist eines jetzt schon sicher: Langeweile kommt hier nicht auf.

Denn Kates Eltern führen einen Party-Versandhandel namens "Party Pieces" für Kindergeburtstage. Ein Junge will natürlich Action an seinem Geburtstag haben. Was wäre da besser als eine ordentliche Ritterschlacht? Dafür gibt es das "Mike the Knight"-Partykit mit ritterlichen Schaumstoff-Schildern und Papp-Partyhüten, die wie Stahlhelme aussehen.

Aber Achtung: Solche pompösen Partys können die kleinen Gäste auch ganz schön neidisch machen. Deswegen unser Tipp an Kate und William: Nicht zu dick auftragen, sonst wird ihr Sohn gleich zum Außenseiter.

5. Das Baby wird ein Weltenbummler

Die Welt sehen, fremde Länder bereisen - für den königlichen Nachwuchs bleibt dies kein Traum. Ein Jetset-Leben wird ihm praktisch in die Wiege gelegt. Mama Kate lebte bereits jahrelang im Ausland – unter anderem zweieinhalb Jahre in Jordanien. Auch in Chile oder Italien verbrachte sie mehrere Monate. Papa William war in seiner Kindheit ebenfalls viel in der Welt unterwegs, Prinzessin Diana nahm ihn schon als Baby überall mit. Als junger Mann lebte William einige Monate in Chile, während seiner Militärausbildung verbrachte er einen Sommer in der Karibik.

Es wird bereits gemunkelt, dass die erste Weltreise für das Baby nicht lange auf sich warten lässt. Kate und William sollen laut der Zeitung "US Weekly" eine Reise nach Australien und Neuseeland für Anfang 2014 planen. Das würde auch gut passen: Denn Prinz Williams erste längere Reise führte im Alter von neun Monaten ebenfalls nach Australien. (am)