Prinz Philip wird 99: Das sind seine fiesesten Sprüche

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In den letzten Jahren ist es ruhiger um Prinz Philip geworden - doch es ist davon auszugehen, dass er noch den Schalk im Nacken hat. In seinen 99 Lebensjahren hat der Gatte von Königin Elizabeth II. so manchen Spruch vom Stapel gelassen, der über die Grenzen Großbritanniens hinaus Furore machte.

Kurz nach der Verlobung mit Elizabeth im Jahr 1947 (Bild) fragte Prinz Philip einen Bahnarbeiter nach dessen Aufstiegschancen. "Ach, da müsste schon mein Boss sterben", erklärte ihm dieser. Daraufhin entgegnete der Royal: "Genau wie bei mir."
Angesichts der Rezession gab Philip 1981 trocken zu Protokoll: "Vor ein paar Jahren haben alle gesagt, sie bräuchten mehr Freizeit, alle würden zu viel arbeiten. Jetzt haben alle mehr Freizeit und sie beschweren sich, dass sie arbeitslos sind. Die Leute wissen scheinbar nicht, was sie wollen." (Bild: 2005)
Wohl in Anspielung auf deren Uniform fragte Philip eine britische Seekadettin: "Arbeiten Sie in einem Strip-Club?" (Bild: 1949)
Die Royals werden gerne eingesetzt, um die Beziehungen mit anderen Ländern zu pflegen. Ob Prinz Philip für diesen Job taugt, darf allerdings bezweifelt werden: 1997 begrüßte er den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl mit den Worten "Guten Tag, Herr Reichskanzler!", der Amtsbezeichnung Adolf Hitlers.
Von dem britischen Politiker Lord Taylor of Warwick wollte Prinz Philip 1999 wissen: "Und aus welchem exotischen Teil der Welt kommen Sie?"
Eine ungewöhnliche Bitte hatte Prinz Philip an die Schauspielerin Cate Blanchett. Weil diese in der Filmindustrie tätig sei, könne sie doch sicher seinen DVD-Player reparieren. "An der Rückseite steckt ein Kabel. Könnten Sie mir vielleicht sagen, wo das hin muss?"
Bei einem Besuch in Australien 2002 fragte er einen Aborigine: "Werfen Sie noch mit Speeren aufeinander?" Ein Sprecher des Buckingham Palace sah sich im Nachhinein zu Schadensbegrenzung gezwungen: "Das war ein unbekümmerter Kommentar. Es war keine Beleidigung beabsichtigt."
Den ehemaligen Diktator Paraguays, Alfredo Stroessner, lobte Prinz Philip (M.) bei einem Besuch in dem Land: "Es ist eine Freude, in einem Land zu sein, das nicht von seinem Volk regiert wird." (Bild: Mexiko, 1964)
Einer Initiative zur Arterhaltung von Turteltauben auf der Karibikinsel Anguilla empfahl er einmal: "Katzen töten wesentlich mehr Vögel als Menschen. Wieso lautet ihr Slogan nicht: 'Töte eine Katze, rette einen Vogel?'"
In den 1980er-Jahren warnte Philip einen britischen Studenten in China: "Wenn Sie noch länger hier bleiben, kommen Sie mit Schlitzaugen nach Hause." (Bild: 1986)
Wenn der royale Haussegen nach dieser Aussage mal nicht gewaltig schief hing: "Ich glaube nicht, dass eine Prostituierte weniger moralisch ist als eine Ehefrau. Beide machen dasselbe."
Prinz Philip ist offenbar kein Fan der Olympischen Spiele. Als diese in London 2012 gastierten, wollte er nichts damit zu tun haben, wie er der Zeitung "Daily Telegraph" verriet. "Eröffnungs- und Schlusszeremonien sollten verboten werden. Sie sind eine verdammte Plage. Ich habe wirklich genug davon."
"Wenn ein Mann einer Frau die Autotür öffnet, kann das zweierlei bedeuten", erklärte der Royal im Jahr 2004. "Entweder ist es eine neue Frau oder ein neues Auto."
"Wo hast du diesen Hut her?", fragte er seine Frau nach der Krönungszeremonie am 2. Juni 1953.
Als er im Mai 2002 einen Blinden im Rollstuhl in Begleitung seines Blindenhundes traf, fragte er: "Wissen Sie, dass es jetzt Hunde gibt, die für Magersüchtige das Essen übernehmen?"
"Taub? Ist hier ja auch kein Wunder, dass ihr taub seid", sagte Prinz Philip 1999 zu gehörlosen Jugendlichen, die neben einer jamaikanischen Steelband standen. (Bild: Jamaika, Datum unbekannt)
Mit den Worten "Ihr seht aus wie Draculas Töchter" kommentierte der Royal das Aussehen von Schülerinnen der Queen-Anne's-Schule im britischen Reading, die blutrote Uniformen tragen.
"Sie können noch nicht lange hier sein – Sie haben keinen Bierbauch", sagte Prinz Philip 1993 während des Staatsbesuchs in Ungarn an einen britischen Touristen in Budapest gerichtet. (Bild: Ungarn, 1993)
"Sie sind doch eine Frau, oder?", fragte er 1984, als ihm eine Eingeborene in Kenia ein Geschenk überreichte. (Bild: Kenia, 1964)
Auf die Frage, ob er die Sowjetunion bereisen würde, um im Kalten Krieg zu vermitteln, sagte Prinz Philip 1967: "Ich würde gerne nach Russland reisen, auch wenn diese Bastarde meine halbe Familie umgebracht haben." (Bild: 2003 mit Wladimir Putin und dessen damaliger Ehefrau Ludmila Putina)