Prinz Philip wird 98: Das sind seine fiesesten Sprüche

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98 und immer noch den Schalk im Nacken: Prinz Philip, der Gatte von Königin Elizabeth II, ist für seinen - politisch nicht immer korrekten - Humor und seine derben Sprüche berühmt wie berüchtigt. Wir haben die fiesesten Entgleisungen Prinz Philips gesammelt.

Prinz Philip, Ehemann von Königin Elizabeth II., gab schon früh unumwunden zu: "Ich sage immer zu Beginn etwas Schmeichelhaftes, so dass man es mir später eher verzeiht, wenn ich ins Fettnäpfchen trete" - und das tut er oft und gerne, wobei das Wort "Fettnäpfchen" eine echte Untertreibung ist.
Kurz nach der Verlobung mit Elizabeth im Jahr 1947 (Bild) fragte Prinz Philip einen Bahnarbeiter nach dessen Aufstiegschancen. "Ach, da müsste schon mein Boss sterben", erklärte ihm dieser. Daraufhin entgegnete der Royal: "Genau wie bei mir."
Der Duke of Edinburgh ist nicht gerade ein Fan von "Tiger" Tom Jones (r., hier mit Queen Elizabeth). Über die vermeintlichen Schwierigkeiten, in Großbritannien zu Geld zu kommen, sagte er einst: "Was ist mit Tom Jones? Er hat Millionen verdient, und er ist ein verflucht schrecklicher Sänger." (Bild: 1972)
Bei einem Staatsbesuch 2003 beim nigerianischen Präsidenten Olusegun Obasanjo (l.) - der ein landestypisches Gewand trug - sagte Prinz Philip: "Sie sehen aus, als seien sie fertig fürs Bett."
Den Journalisten Simon Kelner, Chefredakteur der britischen Zeitung "The Independent", fragte Philip bei einem Empfang im Windsor Castle, was dieser dort zu suchen hätte. Kelner antwortete: "Ich wurde eingeladen, Sir", woraufhin der Prinz entgegnete: "Nun, Sie hätten aber nicht kommen müssen."
Mit der schottischen Politikerin Annabel Goldie unterhielt sich Prinz Philip einmal über schottische Tartan-Webmuster. Dabei merkte er an: "Das ist eine schöne Krawatte. Haben Sie auch Schlüpfer in diesem Material?" (Bild: 1997)
Einen schottischen Fahrlehrer wiederum fragte er: "Wie halten Sie Ihre Einheimischen lange genug vom Alkohol fern, um die Prüfung zu bestehen?"
Angesichts der Rezession gab Philip 1981 trocken zu Protokoll: "Vor ein paar Jahren haben alle gesagt, sie bräuchten mehr Freizeit, alle würden zu viel arbeiten. Jetzt haben alle mehr Freizeit und sie beschweren sich, dass sie arbeitslos sind. Die Leute wissen scheinbar nicht, was sie wollen." (Bild: 1981)
Wohl in Anspielung auf deren Uniform fragte Philip eine britische Seekadettin: "Arbeiten Sie in einem Strip-Club?" (Bild: 1949)
Die Royals werden gerne eingesetzt, um die Beziehungen mit anderen Ländern zu pflegen. Ob Prinz Philip für diesen Job taugt, darf allerdings bezweifelt werden: 1997 begrüßte er den damaligen deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl mit den Worten "Guten Tag, Herr Reichskanzler!", der Amtsbezeichnung Adolf Hitlers.
Von dem britischen Politiker Lord Taylor of Warwick wollte Prinz Philip 1999 wissen: "Und aus welchem exotischen Teil der Welt kommen Sie?"
Eine ungewöhnliche Bitte hatte Prinz Philip an die Schauspielerin Cate Blanchett. Weil diese in der Filmindustrie tätig sei, könne sie doch sicher seinen DVD-Player reparieren. "An der Rückseite steckt ein Kabel. Könnten Sie mir vielleicht sagen, wo das hin muss?"
Bei einem Besuch in Australien 2002 fragte er einen Aborigine: "Werfen Sie noch mit Speeren aufeinander?" Ein Sprecher des Buckingham Palace sah sich im Nachhinein zu Schadensbegrenzung gezwungen: "Das war ein unbekümmerter Kommentar. Es war keine Beleidigung beabsichtigt."
Den ehemaligen Diktator Paraguays, Alfredo Stroessner, lobte Prinz Philip (M.) bei einem Besuch in dem Land: "Es ist eine Freude, in einem Land zu sein, das nicht von seinem Volk regiert wird." (Bild: Mexiko, 1964)
Einer Initiative zur Arterhaltung von Turteltauben auf der Karibikinsel Anguilla empfahl er einmal: "Katzen töten wesentlich mehr Vögel als Menschen. Wieso lautet ihr Slogan nicht: 'Töte eine Katze, rette einen Vogel?'"
In den 1980er-Jahren warnte Philip einen britischen Studenten in China: "Wenn Sie noch länger hier bleiben, kommen Sie mit Schlitzaugen nach Hause." (Bild: 1986)
Wenn der royale Haussegen nach dieser Aussage mal nicht gewaltig schief hing: "Ich glaube nicht, dass eine Prostituierte weniger moralisch ist als eine Ehefrau. Beide machen dasselbe."
Dass es die Queen nicht immer leicht mit ihm hat, erkennt Philip offenbar selbst. Über seine Ehe sagte er einmal: "Sie können mir glauben, die Queen besitzt die Qualität der Toleranz im Übermaß." Das muss sie wohl, immerhin ist sie schon seit 69 Jahren mit dem nonkonformistischen Prinzen verheiratet. (Bild: 1993)
Prinz Philip ist offenbar kein Fan der Olympischen Spiele. Als diese in London 2012 gastierten, wollte er nichts damit zu tun haben, wie er der Zeitung "Daily Telegraph" verriet. "Eröffnungs- und Schlusszeremonien sollten verboten werden. Sie sind eine verdammte Plage. Ich habe wirklich genug davon."
"Wenn ein Mann einer Frau die Autotür öffnet, kann das zweierlei bedeuten", erklärte der Royal im Jahr 2004. "Entweder ist es eine neue Frau oder ein neues Auto."