Das ging aber mächtig in die Hose: Der mächtige britische Sender BBC erklärt versehentlich die britische Königin Elizabeth II. für tot - und viele fallen drauf rein.

Twitter ist ja eigentlich eine feine Sache. Sobald irgendjemand irgendwo etwas wichtiges mitzuteilen hat, kann er das in 140 Zeichen tun und sich sicher sein, dass in kürzester Zeit alle Welt davon weiß. Unangenehm wird es aber, wenn es sich dabei um eine krasse Falschmeldung handelt.

BBC-Journalistin Ahmen Khawaja sorgte am Mittwochmorgen für Panik. Sie hatte getwittert, dass die Queen gestorben sei - nur um sich kurz danach zu korrigieren, Elisabeth sei "nur" in ein Hospital eingeliefert worden. Obwohl die Journalistin den Tweet umgehend löschte, wurde die Nachricht sofort weiterverbreitet. Khawaja schob die Schuld für die Falschmeldung auf einen Streich - jemand hätte sich an ihrem Handy zu schaffen gemacht.

Wie auch immer: Die Entschuldigung kam nicht schnell genug, längst hatten sich Medien wie CNN oder Bild.de auf die Sache gestürzt.

Die BBC sah sich nun veranlasst, ein Erklärung herauszugeben - die lässt die ganze Sache allerdings nur noch viel skurriler wirken. Eine Sprecherin erklärte laut The Independent, dass der Tweet während der "technischen Proben für einen Nachruf" versehentlich gesendet wurde. Sprich: Bei der BBC will man für den Fall des plötzlichen Ablebens der Königin gerüstet sein. So löblich es auch sein mag, immer auf Zack zu sein: Elizabeth war sicher "not amused". (dh)