• Im März findet die 94. Oscar-Verleihung statt - nun wurden die Nominierungen bekannt gegeben.
  • "Dune", "West Side Story" oder "Belfast" gehörten schon vorab zu den großen Favoriten.
  • Für Deutschland und Maria Schraders "Ich bin dein Mensch" reichte es in der Kategorie "Internationaler Film" leider nicht.

Am 27. März werden im Dolby Theatre in Hollywood wieder die Oscars verliehen - diesmal bereits zum 94. Mal. Welche Filme, Regisseurinnen und Regisseure und natürlich Schauspielerinnen und Schauspieler sich dann wirklich Hoffnungen auf die wichtigste Auszeichnung der Branche machen können, wurde nun bekannt gegeben. Die US-Schauspielkollegen Tracee Ellis Ross ("Black-ish") und Leslie Jordan ("The Help") verkündeten die Nominierungen.

Der deutsche Film "Ich bin dein Mensch" von Regisseurin Maria Schrader schaffte es im Dezember zwar auf eine Shortlist von 15 Kandidaten in der Sparte "Bester internationaler Film" - wurde am Ende aber nicht nominiert. Der Film mit Hauptdarstellerin Maren Eggert handelt von einer Wissenschaftlerin, die einen humanoiden Roboter (Dan Stevens) als Partner testen soll.

Der letzte für den sogenannten Auslands-Oscar nominierte deutsche Film war 2019 "Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck. Die Auszeichnung ging damals an das mexikanische Drama "Roma". Donnersmarck hatte 2007 mit seinem Regiedebüt "Das Leben der Anderen" zuletzt den Oscar nach Deutschland geholt.

Nominierungen für die Oscars 2022:

Bester Film

Beste Regie

  • Jane Campion – "The Power of the Dog"
  • Kenneth Branagh — "Belfast"
  • Paul Thomas Anderson — "Licorice Pizza"
  • Ryusuke Hamaguchi — "Drive My Car"
  • Steven Spielberg — "West Side Story"

Bester Hauptdarsteller

  • Will Smith — "King Richard"
  • Benedict Cumberbatch — "The Power of the Dog"
  • Andrew Garfield — "Tick, Tick... Boom!"
  • Denzel Washington — "The Tragedy of Macbeth"
  • Javier Bardem — "Being the Ricardos"

Beste Hauptdarstellerin

  • Nicole Kidman — "Being the Ricardos"
  • Kristen Stewart – "Spencer"
  • Jessica Chastain — "The Eyes of Tammy Faye"
  • Olivia Colman — "The Lost Daughter"
  • Penélope Cruz — "Parallel Mothers"

Bester Nebendarsteller

  • Kodi Smit-McPhee — "The Power of the Dog
  • Troy Kotsur — "CODA"
  • Ciarán Hinds — "Belfast"
  • J.K. Simmons — "Being the Ricardos"
  • Jesse Plemons - "The Power oft the Dog"

Beste Nebendarstellerin

  • Jessie Buckley – "The Lost Daughter"
  • Ariana DeBose — "West Side Story"
  • Judi Dench — "Belfast"
  • Kirsten Dunst — "The Power of the Dog"
  • Aunjanue Ellis — King Richard"

Bestes adaptiertes Drehbuch

  • Jane Campion — "The Power of the Dog"
  • Sian Heder — "CODA"
  • Maggie Gyllenhaal — "The Lost Daughter"
  • Ryusuke Hamaguchi, Takamasa Oe — "Drive My Car"
  • Rebecca Hall — "Passing"
  • Jon Spaihts, Denis Villeneuve, Eric Roth — "Dune"

Bestes Originaldrehbuch

  • Kenneth Branagh – "Belfast"
  • Adam McKay — "Don't Look Up"
  • Paul Thomas Anderson — "Licorice Pizza"
  • Zach Baylin – "King Richard"
  • Eskil Vogt, Joachim Trier – "The Worst Person in the World"

Bester animierter Spielfilm

  • "Encanto"
  • "The Mitchells vs. The Machines"
  • "Flee"
  • "Luca"
  • "Raya und der letzte Drachen"

Bester internationaler Film

  • "Drive My Car" (Japan)
  • "Flee" (Dänemark)
  • "The Hand of God" (Italien)
  • "The Worst Person in the World" (Norwegen)
  • "Lunana: A Yak in the Classroom" (Bhutan)

(dpa/dh)

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