• "Wahnsinnig unwohl" - so hat sich nach eigenen Angaben Schauspielerin Jasna Fritzi Bauer schon beim Dreh intimer Szenen gefühlt.
  • Momente dieser Art seien eine "absurde Situation".
  • Als "Tatort"-Kommissarin Liv Moormann wird Bauer Ende Mai wieder im Ersten zu sehen sein.

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"Tatort"-Kommissarin Jasna Fritzi Bauer sieht eine Absurdität im Dreh von Sexszenen. Intime Szenen seien "für alle unangenehm", sagte die 33-Jährige dem "Emotion"-Magazin. Bei den Aufnahmen einiger intimer Szenen habe sie sich "wahnsinnig unwohl" gefühlt.

"Sexszenen sind wirklich eine absurde Situation. Will ich Sex so spielen, wie ich ihn zu Hause habe? Nein!", sagte Bauer. Sie habe gedacht, sie "könnte dieses Unbehagen mit Extra-Super-Selbstbewusstsein überspielen". Dieses Selbstbewusstsein habe sie jedoch nicht gehabt.

Bauer: Filmbranche sollte mit Klischees brechen

Die Schweizer Schauspielerin wünscht sich in der Filmbranche den Mut, mit Klischees zu brechen. "Frauen sind immer diejenigen, die emotional abhängiger sind, die psychische Probleme haben, irgendwas. Da hat sich leider nicht viel getan", bemängelte Bauer. Sie glaube, dass Frauenrollen immer uninteressanter als Männerrollen sein werden.

Bauer spielte etwa in Filmen wie "Scherbenpark" (2013) und "Axolotl Overkill" (2017) mit. Seit Mai vergangenen Jahres ist sie als Bremer Kommissarin Liv Moormann im "Tatort" zu sehen. Moormanns dritter Fall wird am 29. Mai im Ersten ausgestrahlt. (dh/dpa)  © dpa

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