Happy Mar10-Day! 20 Funfacts zum Feiertag der Nintendo-Kultfigur

Der 10. März ist aufgrund eines Wortspiels im Englischen der Feiertag des Kult-Klempners. Aus diesem Anlass finden Sie in dieser Bildergalerie 20 bekannte und unbekannte Fakten zu Nintendos Liebling Super Mario. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Wer hätte gedacht, dass ein Schnauzbartträger mit Latzhose das Zeug zum populärsten Helden der Spielebranche hat? Der Mann auf diesem Foto! Shigeru Miyamoto ist Marios geistiger Vater. Bekannt ist er zudem für andere klingende Namen wie "The Legend of Zelda", "F-Zero", "Donkey Kong", "Pikmin"und "Star Fox".
Alleinstellungsmerkmale: klein und etwas korpulent, Schnauzbart, Mütze, Latzhose. Mit diesen Kennzeichen war Mario bereits zu den Anfängen (rechts) ausgestattet. Das hatte auch technische Gründe: Die modischen Farbtupfer halfen, seine Bewegungen deutlicher darzustellen. Die Knubbelnase und der Schnauzer erleichterten es, sein Gesicht zu erkennen.
Er gilt als berühmtester Klempner der Welt, doch sein Schöpfer Shigeru Miyamoto würde da entschieden widersprechen: Er entwarf Mario als Hausmeister. Lediglich in Europa wurde daraus der Beruf des Klempners.
Seinen ersten Auftritt hatte Mario bereits 1981. Allerdings nicht als Protagonist von "Super Mario Bros." - die Titelfigur war nämlich "Donkey Kong". Im gleichnamigen Arcade-Klassiker war der spätere Superheld noch ein anonymer "Jumpman". "Donkey Kong" gilt als Urgestein des Genres Jump&Run - und ebnete damit auch den Weg für Marios Siegeszug.
Im Entstehungsprozess nannte Shigeru Miyamoto seine Spielfigur erst Mr. Video, dann Jumpman. Zum Namen Mario kam er per Zufall: Lagermitarbeiter bei Nintendo of America stellten scherzhaft eine optische Ähnlichkeit zwischen Jumpman und dem damaligen Vermieter, Mario Segale, fest. Der Rest ist Geschichte!
Mario als Bösewicht? Das gab es nur einmal. Und zwar 1982: In "Donkey Kong Jr.". Der Klempner hielt den Riesenaffen in einem Käfig gefangen. Spieler übernahmen allerdings nicht die Rolle von Mario, sondern in die des Gorilla-Juniors, der den haarigen Papa befreien wollte.
1985 gilt als offizielles Geburtsjahr des Nintendo-Maskottchens, denn da bekam Mario seine erste Hauptrolle - als Titelheld von "Super Mario Bros." Zunächst erschien das Spiel in Japan auf dem NES (Nintendo Entertainment System). Mit über 40 Millionen verkauften Einheiten war das Debüt bis heute eines der bislang erfolgreichsten Videospiele.
Die Farbkombination von Hemd und Overall wechselte anfangs mehrmals. Erst seit 1990, also dem Release von "Super Mario Bros. 3" legte sich Mario endgültig auf sein ikonisches Outfit fest: Das rote Hemd und der blaue Overall machen ihn bis heute unverwechselbar.
Dank Mario sind die Dinos nicht ausgestorben. Nachdem 1990 in "Super Mario World" Yoshi auftauchte, der für Mario Freund und Reittier zugleich ist, wuchs das Reptil den Gamern so sehr ans Herz, dass Yoshi eine eigene Spielreihe bekam. Neben dem Dino wurden auch andere Sidekicks aus dem Mario-Universum zu Legenden der Videospiel-Geschichte.
Neben dem Jump&Run-Genre ist der Kult-Klempner auch ganz weit vorn im Rennspiel-Bereich. Dass die "Super Mario Kart"-Reihe eher auf Funracer macht als auf Motorsport-Simulation, ist ein Teil ihres Erfolgsrezepts. Etabliert wurde es 1993. Der Mehrspieler-Modus und der augenzwinkernde Humor kamen von Anfang an gut an.
Trotz Marios magnetischer Anziehungskraft erwies sich die Vision eines "Super Mario Bros."-Films als Schnapsidee. Selbst prominente Darsteller wie Bob Hoskins (links) als Mario und Dennis Hopper (nicht im Bild) als König Koopa alias Bowser konnten da nicht viel retten. Der Streifen von 1993 gilt als eine der schlechtesten Spiele-Verfilmungen.
1996 ging Mario völlig neue Wege. In den Augen mancher Skeptiker waren es Abwege: Der Ausflug ins Rollenspiel-Genre "Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars" verstörte Oldschool-Fans, welche die Springinsfeld-Mentalität des quirligen Klempners vermissten. Ebenso andersartig: Mario bekam Unterstützung ausgerechnet von seinem Erzrivalen Bowser.
Ausflüge ins Rollenspiel-Genre wurden seitdem eine von mehreren Spin-off-Varianten, welche die Geschichte von Mario bis heute begleiten. Allerdings ist der Bartträger in den Spielen der "Paper Mario"-Reihe als flacher Pappkamerad unterwegs. Die letzten taktischen Gefechte bis dato trug er in "Origami King" aus.
1996 erreichte Mario einen weiteren Meilenstein. Nicht nur im eigenen Lebenslauf, sondern in der Geschichte der Videospiele im Allgemeinen: "Super Mario 64" für Nintendo 64 bot den Gamern die Möglichkeit, Mario in alle Richtungen durch eine dreidimensionale Spielwelt zu bewegen. Mario war der erste digitale Charakter, der das konnte.
Wer seit 36 Jahren durch die Gegend hüpft, ist offenbar mit guten Sprunggelenken gesegnet. Sein sportliches Talent beweist der kleine Mann immer wieder in diversen Disziplinen - mal als Tennis-Profi in dem augenquälend bunten "Mario Tennis" (2001), mal als Basketballer in "Mario Slam Basketball" (2007). Fußball und Golf spielte der Tausendsassa auch.
Eine athletische Figur konnte sich Mario trotz aller Hyperaktivität nie antrainieren. Trotzdem durfte er sich als Olympionike versuchen: 2007 kam es erstmals zum Duell Klempner gegen Igel: "Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen" ließ die rivalisierenden Maskottchen von Nintendo und Sega in Olympischen Disziplinen antreten.
Die ganze Welt liebt Mario. Bis auf die Tierrechts-Organisation PETA. Die entrüstete sich, dass er in "Super Mario 3D Land" optional ein Waschbärenkostüm tragen konnte. Als Rache bot PETA ein kostenloses Online-Spiel mit Mario als Bösewicht, den es zu jagen galt, an.
2016 wurde das Nintendo-Maskottchen beim Fremdgehen erwischt! Denn Jahrzehnte lang galt es als strikte Firmenpolitik, dass Nintendos Liebling der eigenen Hardware treu blieb. Doch mit "Super Mario Run" bediente man nach reiflicher Überlegung den Handyspiel-Trend. Das Mobile-Game für Apple- und Android-Geräte konnte man mit nur einer Hand zocken.
2017 debütierte Mario auf Nintendos aktueller Konsolengeneration Switch. Neu war, dass Marios Mütze mit Namen Cappy ein Eigenleben bekam. Schon drei Tage nach dem Verkaufsstart ging "Super Mario Odyssey" zwei Millionen Mal über die Ladentische. Ein Rekordergebnis: Kein Spiel der Serie hatte sich je schneller verkauft.
Eigene Mario-Spiele kreieren? Diesen Fan-Traum macht Nintendo seit 2015 wahr: Für die Wii U erschien "Super Mario Maker". Teil 2 folgte 2019 für die Switch. Mithilfe eines intuitiv erlernbaren Baukasten-Systems können Gamer ihre eigenen Level erstellen und sich gegenseitig herausfordern, ihre Hindernis-Parcours zu meistern.