Postapokalypse, Psychos und Patriarchen: So irre geht es im "Wasteland" zu

Rollenspiel-Experte inXile kehrt ins "Wasteland" zurück. Teil 3 der Traditionsserie kokettiert mit alten Rollenspiel-Tugenden und ganz viel Entscheidungsfreiheit. Impressionen aus dem Spiel. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Riesige Skorpion-Mechs und jede Menge Schnee: "Wasteland 3" knüpft spielerisch beim Vorgänger an, visuell wird aber spürbar mehr Aufwand geboten.
Im zweiten "Wasteland" haben sich die Helden durch den nuklearen Sand des Ödlands gekämpft, für den Nachfolger geht's in die Eiswüste von Colorado.
Für solche Brocken braucht man die passende Strategie und die richtig zusammengesetzte Truppe.
Die Charaktere lassen sich unterschiedlich gestalten - und besitzen obendrein mitunter sehr ungewöhnliche Skills und auch Makel. Ein "Sadomasochist" etwa erleidet ein Drittel mehr Schaden als andere Charaktere, teilt aber auch ein Drittel mehr Schaden aus.
Besonders auf performanten PCs macht "Wasteland 3" eine Menge her - auf Konsolen dagegen wirkt es manchmal etwas krude und detailarm.
Das Gros der "Wasteland 3"-Geschichte wird aus der Iso-Perspektive erzählt. Gut so - denn je weiter die Kamera vom Spielgeschehen entfernt ist, desto besser sieht es aus.
"Wasteland 3" verfrachtet PC-, Xbox- und PS4-Besitzer in die verstrahlten Staaten von Amerika. Genauer gesagt: ins Colorado des 22. Jahrhunderts.
Schon bei der Ankunft in Colorado geht alles schief.
Um solche Brocken zu bezwingen, muss man sich die richtige Strategie zurechtlegen.
Deckung spielt in den taktischen Gefechten eine entscheidende Rolle.
Zug um Zug: Das Spielsystem in den Rundengefechten erinnert an "XCOM".
Entwickler inXile gibt die Spielzeit auf rund 80 bis 100 Stunden an. Wer wirklich alles sehen und erleben möchte, hängt vermutlich noch ein paar Wochenenden dran.
Kleiner Gag: Dieser Typ heißt Faran Brygo.
Der Weg bis zum Finale ist lang, steinig, gefährlich, meist humorvoll - und oft alles zusammen.