Es ist in den USA eine Tradition: Zum Schulabschluss gibt es ein schönes Einzelporträt-Foto als Erinnerung. Das Netz spuckt nach kurzer Suche Tausende Ideen für Posen und Locations aus. Besonders beliebt sind Wände, die übersät sind mit Graffitis. Das hat urbanes Flair und soll irgendwie künstlerisch wirken. Doch es birgt auch einige Tücken, wie diese Bilder beweisen.

Die US-amerikanische Schülerin Alexis Boatfield kann ein Lied davon singen, dass vermeintlich schöne Bilder auch irgendwie peinlich werden können. Wie viele ihrer Mitschüler hat sie, wie es in den USA üblich ist, zum Schulabschluss 2015 ein Erinnerungsfoto gemacht. Sitzend, vor einer mit Graffitis vollgesprühten Wand. Als sie es Jahre später ihrem Freund zeigt, macht der eine pikante Entdeckung. Über Alexis' Kopf schwebt ein großer gezeichneter Penis.

Entsetzt und erbost, dass sie niemand darauf hingewiesen hat, postet sie das Foto auf Twitter und schreibt: "Also wollte mir niemand sagen, dass ein riesiger Penis hinter meinem Kopf prangert auf meinem Abschluss-Bild?"

Das Foto verbreitete sich schnell viral, wurde rund 50.000 geretweetet. Einfach, weil es witzig ist:

Doch weil im Internet gerne noch eine Schippe draufgepackt wird, hatten einige Nutzer auch Aufmunterungsversuche im Gepäck. Und zeigten der jungen Frau, dass sie mit ihrem Problem nicht alleine ist auf der Welt ...

Wirklich sehr unglücklich:

Mehrfach daneben:

Hier muss man schon genauer hinsehen ...

Wo hat sie da ihre Hand?

Kann man schon mal übersehen!

Sowas sieht man auf Zügen eben ständig ...

Du bist hübsch, aber …

Also hier hat sich der Fotograf eindeutig einen Spaß erlaubt:

Nicht lustig, aber auch krass: Diese Frau entdeckt ein Foto von sich im Netz - und ist schockiert, als sie ein Detail entdeckt.© spot on news

Teaserbild: © twitter.com/alexisboatfield / Brawley Photography 2015