Mehr als nur ein Bond-Girl: Die besten Filme von Léa Seydoux

Den meisten Kinozuschauern ist sie vor allem als Bond-Girl bekannt, doch Léa Seydoux hat noch viel mehr vorzuweisen. Zu ihrem 35. Geburtstag am 1. Juli präsentieren wir ihre besten Filme.

Léa Seydoux stammt aus einer Filmfamilie: Ihr Großvater Jérôme Seydoux war Präsident der Produktionsgesellschaft Pathé, ihr Großonkel Nicolas Seydoux ist Geschäftsführer der Produktionsfirma Gaumont. Ihr Schauspieldebüt gibt sie in der französischen Teenie-Komödie "Mes copines" (2006).
Ihre erste César-Nominierung erhält sie 2009 für ihre Rolle in dem französischen Drama "Das schöne Mädchen". An der Seite von Louis Garrel verkörpert sie eine 16-jährige Schülerin, die zu ihrer Tante nach Paris zieht und dort eine Romanze mit ihrem Geschichtslehrer beginnt.
Darauf folgen Rollen in internationalen Produktionen, unter anderem in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" (2009) und in Woody Allens "Midnight in Paris" (2001, Bild).
In "Mission: Impossible - Phantom Protokoll" (2011) spielt sie an der Seite von Tom Cruise und Paula Patton (Bild) eine eiskalte Auftragsmörderin.
In dem französischen Historienfilm "Leb wohl, meine Königin" aus dem Jahr 2012 zeigt sich Léa Seydoux von einer weicheren Seite: Sie verkörpert eine königliche Vorleserin, die der Königin Marie Antoinette sehr nahe steht und heimlich Gefühle für sie hegt.
In dem Drama "Winterdieb" (2012) wird vor einem sozialkritischen Hintergrund die Geschichte von einer in prekären Verhältnissen lebenden jungen Frau und ihrem angeblichen kleinen Bruder erzählt.
Der Durchbruch in die Liga der ganz Großen gelingt ihr 2013 mit dem Liebesdrama "Blau ist eine warme Farbe". Ihre Rolle als lesbische Künstlerin bringt ihr zusammen mit Adèle Exarchopoulos die Goldene Palme in Cannes ein - erstmals geht der Preis dabei nicht nur an den Film selbst, sondern auch an die beiden Hauptdarstellerinnen für ihre schauspielerische Leistung.
Noch im selben Jahr folgt die Verfilmung des französischen Märchens "Die Schöne und das Biest" mit Seydoux in der Hauptrolle als Belle.
Neben der Schauspielerei ist sie auch als Model aktiv, unter anderem für das Luxuslabel Yves Saint Laurent. Außerdem spielt sie in "Saint Laurent" (2014), dem Film über das Leben des Modeschöpfers, mit - als dessen Muse Loulou de la Falaise.
Eine weitere Hauptrolle ergatterte sie 2018 in dem Sci-Fi-Drama "Zoe". Tragendes Element des Liebesfilms über die Grenzen der künstlichen Intelligenz hinweg ist das Zusammenspiel zwischen ihr und Ewan McGregor.
Im Katastrophenfilm "Kursk" von 2018 über das wahre U-Boot-Desaster verkörpert Léa Seydoux die Frau eines Mannes, gespielt von Matthias Schoenaerts (Bild), der mit seinen Kameraden ums Überleben kämpft. Privat ist sie seit 2013 mit dem deutschen Schauspieler André Meyer zusammen und hat ein Kind mit ihm.
Wer jetzt noch mehr von Léa Seydoux sehen will, den können wir beruhigen. In "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben" wird sie noch in diesem Jahr als Madeleine Swann neben Daniel Craig und Lashana Lynch (Bild) im fünften und voraussichtlich auch letzten Teil mit ihm in der Titelrolle zurückkehren.