James Bond kommt unter die Haube? Wahrscheinlich ein letztes Mal wird Daniel Craig in die Rolle des britischen Superagenten in "No Time to Die" schlüpfen. Der notorische Frauenheld soll in dem neuen Film anscheinend sesshaft werden, berichten jedenfalls britische Medien.

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Früher war James Bond ein unverbesserlicher Charmeur, der in den Filmen mit Roger Moore, Sean Connery und Co. teilweise mit mehreren "Bond-Girls" pro Film in die Kiste stieg. Das gehörte zum Image, zur Tarnung und auch zur Informationsbeschaffung des Geheimagenten. Daniel Craigs wohl letzter Auftritt als James Bond soll aber nun auch mit dieser Tradition brechen.

Ein neuer, moderner James Bond

Der britischen Zeitung "Mirror" soll ein Informant verraten haben, dass Léa Seydouxs Figur der Gangsterbosstochter Madeleine Swann aus "Spectre" wieder auftaucht und Bonds Auserwählte sein soll. Angeblich soll der Agent sie nach einer heißen Nacht mit "Guten Morgen, Mrs. Bond begrüßen", worauf die entgegnet: "Meinst du nicht Mrs. Swan?" In Großbritannien wird das so gedeutet, dass sie ihren Nachnamen nicht aufgeben will.

Trotzdem: Wegen ihrer Schlagfertigkeit und Unabhängigkeit soll James Bond letztlich so angetan sein von der jungen Schönheit, dass die Hochzeitsglocken läuten. Ganz neue Töne, die bewusst von den Machern gesetzt wurden. Angeblich soll das Autorenteam hinter dem Film die angestaubte Machomentalität 007s in die "moderne Zeit überführen", so der Informant der britischen Zeitung.

Zuvor gab es bereits zahllose Spekulationen über "No Time to Die". Lange hielt sich etwa das Gerücht, dass James Bond dieses Mal sogar getötet wird und eine Frau seinen Platz als Nummer 007 des MI6 einnimmt. Regisseur Cary Fukunaga soll extra drei verschiedene Enden gedreht haben, damit nicht rauskommt, wie der Film ausgeht. Bis zur Aufklärung werden wir noch warten müssen, der Start des neuen Bondfilms ist bisher auf den 2. April 2020 angesetzt.  © 1&1 Mail & Media / CF