Das waren die Oscars 2018: Neben Bekenntnissen zur #MeToo-Debatte und der Time’s-Up-Bewegung trugen einige Schauspieler bei der Verleihung 2018 auch eine orangene Anstecknadel an ihrem glamourösen Outfit. Was hat es damit auf sich?

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Die ganze Welt schaut gespannt nach Los Angeles: Die Oscar-Verleihung ist das Topthema des Tages.

Auch die Politik macht vor dem Großereignis nicht Halt. So ließen sich Stars wie Jane Fonda auf dem roten Teppich mit einem "Time's Up"-Anstecker, andere wiederum mit einem leuchtend orangenen Pin an der Kleidung ablichten.

Whoopi Goldberg nutzte die Academy Awards, um daran zu erinnern, dass Aids nach wie vor nicht vergessen werden darf.

#MeToo, "Time's Up" und Zeichen gegen Waffengewalt

Während die Diskussion um "MeToo" und "Time's Up" weitreichend bekannt ist, leuchteten vereinzelt auch orangene Pins an den Kleidern der Stars. Sie sind eine Reaktion auf die jüngsten Amokläufe an amerikanischen Schulen.

Dahinter steckt die Organisation "Everytown for Gun Safety". Ihr Motto: "Wear Orange to Prevent Gun Violence" – auf deutsch: "Tragt Orange, um Waffengewalt zu verhindern".

Zwei Wochen nachdem ein früherer Schüler an einer Highschool in Florida 17 Menschen erschoss, nehmen die Proteste gegen Waffengewalt in den USA weiter zu. Zahlreiche Prominente unterstützen bereits Initiativen zur Eindämmung der Gewalt und fordern strengere Gesetze.

So spendeten George und Amal Clooney 500.000 Dollar – im Namen ihrer Zwillinge.  © 1&1 Mail & Media / CF

Oscar-Moderator Jimmy Kimmel hat die Preisverleihung mit zahlreichen politischen Spitzen eröffnet und macht auch vor Hollywoods Missbrauchsskandal um Harvey Weinstein und weitere Männer der Filmwelt nicht halt.