Pech für die deutsch-österreichischen Oscar-Hoffnungen: Bernhard Henrich und Patrick Vollrath müssen ohne Goldjunge nach Hause gehen. Ein Blockbuster sowie eine Irin und ein Brite schnappten ihnen die Preise weg.

Enttäuschung aus deutscher Sicht bei den Oscars: In der Kategorie bestes Produktionsdesign ging Bernhard Henrich in der Nacht zu Montag leer aus. Er war als Setdekorateur in dem Spionagedrama "Bridge of Spies: Der Unterhändler" nominiert gewesen. Der Film von Regisseur Steven Spielberg wurde vom Studio Babelsberg koproduziert.

Für das beste Produktionsdesign gewann stattdessen das Team des Actionspektakels "Mad Max: Fury Road" einen Oscar. Den Preis nahmen Colin Gibson und Lisa Thompson bei der Gala in Hollywood entgegen.

Oscars 2016: Deutsch-österreichische Produktion geht leer aus

Auch der Deutsche Patrick Vollrath durfte keinen Oscar mit nach Hause nehmen. Der Regisseur aus Niedersachsen war in der Sparte Live-Action-Kurzfilm mit seinem Werk "Alles wird gut" nominiert gewesen. Mit der 30-minütigen deutsch-österreichischen Produktion über die Beziehung eines Vaters zu seiner Tochter hatte er im September einen Studenten-Oscar gewonnen.

Bei der Gala in Hollywood gewannen in der Nacht zu Montag dagegen Vollraths Konkurrenten: Für ihren Kurzfilm "Stutterer" schnappten sich der Ire Benjamin Cleary und Serena Armitage aus Großbritannien den Oscar. (dpa/am)