Die Oscars gehören zu den renommiertesten Preisen der Filmbranche. Nun soll die Verleihung der Academy Awards in drei wichtigen Punkten reformiert werden.

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Die Oscarverleihung zieht Jahr für Jahr Millionen Menschen in ihren Bann. Allerdings sind die Einschaltquoten in den vergangenen Jahren drastisch gesunken.

Während 1998, als der Film "Titanic" zum großen Abräumer der Preisverleihung avancierte, in den USA noch rund 55,2 Millionen Menschen zuschauten, waren es 2018 nur noch 26,5 Millionen Zuschauer - also weniger als die Hälfte.

Nun wird die Gala in drei Punkten reformiert, wie die US-Filmakademie via Twitter mitteilte.

So sehen die Oscars ab 2020 aus

Ab 2020 gibt es eine neue Kategorie, mit der populäre Filme - also Publikumshits - gewürdigt werden. Somit würde der Massengeschmack bei den Oscars mehr in den Fokus rücken. Wie genau die Kriterien für die neue Sparte aussehen soll, stehe aber noch nicht endgültig fest.

Zudem werden die Oscars ab dem übernächsten Jahr früher verliehen. Während die Preisverleihung bislang traditionell an einem Termin Ende Februar stattfand, ist die Gala 2020 bereits für den 9. Februar angesetzt.

Die dritte Veränderung betrifft die Länge der Show. Wie die Akademie weiter ankündigte, wird die Preisverleihung zukünftig auf drei Stunden begrenzt. Damit das funktioniert, sollen einige Preise in der Werbepause verliehen werden, wie es laut "The Hollywood Reporter" in einem Brief an die Mitglieder der Akademie heißt.

Die Höhepunkte dieser Auszeichnungen sollen dann später in einer Art Zusammenfassung gezeigt werden.  © 1&1 Mail & Media / CF

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