Oscars: Die Rekordhalter der Academy Awards

Wer hat die meisten Nominierungen bekommen, wer die meisten Trophäen? Diese Filme und Schauspieler sind die absoluten Rekordhalter der Academy Awards.

"La La Land" war bei den Oscars 2017 ganze 14 Mal nominiert - und damit gleichauf mit "Titanic" und "Alles über Eva" (1950). Kein anderer Film erhielt mehr Oscar-Nominierungen. Am Ende ergatterte das Musical mit Ryan Gosling und Emma Stone "nur" sechs Trophäen.
Katharine Hepburn ist die Schauspielerin mit den meisten Oscar-Auszeichnungen überhaupt. Für ihre Rollen in "Morgenrot des Ruhms" (1933), "Rat mal, wer zum Essen kommt" (1967), "Der Löwe im Winter" (1968) und "Am goldenen See" (1982) wurde sie insgesamt viermal als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.
Meryl Streep hält mit 21 Nominierungen ebenfalls einen Oscar-Rekord. 17-mal war sie als beste Haupt- und viermal als beste Nebendarstellerin nominiert. Drei Academy Awards hat sie schließlich auch gewonnen, und zwar für "Kramer gegen Kramer (1979, Nebenrolle), "Sophies Entscheidung" (1983, Hauptrolle) und "Die Eiserne Lady" (2012, Hauptrolle).
Bei den Männern hat Jack Nicholson zusammen mit Daniel Day-Lewis und Walter Brennan die Nase vorn. Sie alle wurden mit je drei Oscars ausgezeichnet. Mit insgesamt zwölf Nominierungen hält Nicholson übrigens auch den Nominierungs-Rekord unter den männlichen Schauspielern.
Walt Disney ist der Oscar-Rekordbrecher überhaupt: Er wurde insgesamt 59 Mal nominiert und erhielt 26 Auszeichnungen, inklusive vier Ehrenoscars - mehr als irgendeine andere Person.
Der noch lebende Filmschaffende mit den meisten Oscar-Nominierungen ist US-Komponist John Williams. Auf ganze 52 Nominierungen kommt er aktuell (Stand 2020). Williams nahm bereits fünf Goldjungen in Empfang: Für "Der weiße Hai", "E.T. - Der Außerirdische", "Schindlers Liste", "Anatevka" und den ersten "Star Wars"-Soundtrack.
Bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, beste Hauptdarstellerin sowie bestes Originaldrehbuch sind die wichtigsten Kategorien - die Big Five - der Oscars. Erst drei Filmen ist es gelungen, in allen fünf Sparten abzuräumen: "Das Schweigen der Lämmer" (1991), "Es geschah in einer Nacht" (1934) und "Einer flog über das Kuckucksnest" (1975).
Hinter der Kamera gehört Woody Allen zu den Oscar-Rekordhaltern: Als einziger Autor erhielt er dreimal eine Auszeichnung für das beste Originaldrehbuch (1978 für "Der Stadtneurotiker", 1987 für "Hannah und ihre Schwestern" und 2012 für "Midnight in Paris"). 16 Mal war er außerdem in dieser Kategorie nominiert.
John Ford ist mit vier Oscars der Rekordhalter in der Kategorie beste Regie. Ausgezeichnet wurde er für seine Filme "Der Verräter" (1936), "Die Früchte des Zorns" (1941), "Schlagende Wetter" (1942) und "Der Sieger" (1953).
Den Sonderpreis Juvenile Award gewann die damals sechs Jahre alte Shirley Temple im Jahr 1934. Damit ist sie bis heute die jüngste Schauspielerin, die je einen Oscar erhalten hat.