Nun gerät auch „Rocky“-Star Sylvester Stallone ins Kreuzfeuer des Hollywood-Sexskandals. Ein bislang unveröffentlichter Polizeibericht aus den 80er-Jahren kam jüngst ans Licht. Darin wird dem Schauspieler zur Last gelegt, er habe eine 16-Jährige zu einem Dreier mit ihm und seinem Bodyguard gedrängt.

Dem Bericht zufolge, den die „Daily Mail“ veröffentlichte, ereignete sich der Vorfall 1986 im Las Vegas Hilton Hotel, wo Sylvester Stallone einen Film drehte.

Der Hollywoodstar habe ein Autogramm für sie unterzeichnet, später habe ihr sein Bodyguard die Schlüsselkarte zu Stallones Hotelzimmer zugesteckt, gab die junge Frau zu Protokoll. Sie habe selbst Interesse an dem Schauspieler bekundet.

Zum Dreier gedrängt?

Sie sei auf das Zimmer gegangen und es sei zum einvernehmlichen Sex mit Sylvester Stallone gekommen.

Dann jedoch habe der Filmstar seinen Bodyguard aus dem angrenzenden Bad hinzu gerufen. Dies habe sie zwar nicht gewollt, doch sie hätte das Gefühl gehabt, keine Wahl zu haben, so die damals 16-Jährige.

Nach dem unfreiwilligen Dreier soll Stallone die Frau für eine deutliche Ansage beiseite genommen haben. Er und sein Mitarbeiter seien verheiratete Männer und sie solle niemandem von dem Zwischenfall erzählen, denn ansonsten „müssen wir dir den Schädel einschlagen“.

Dabei hätten die zwei Männer gelacht, sodass sie die Drohung für einen schlechten Witz hielt.

Keine Anzeige erstattet

Trotz der Drohung zog die Frau eine Bekannte ins Vertrauen, die daraufhin die VIP-Abteilung des Hotels verständigte. Letztere kontaktierten schließlich die Polizei.

Auf eine Anzeige verzichtete die Betroffene später dennoch, da sie sich „gedemütigt und beschämt“ fühle, allerdings keine körperliche Gewalt im Spiel war. Die Echtheit des Berichts wurde mittlerweile offiziell von den Behörden bestätigt.

Stallone weist Vorwürfe zurück

Sylvester Stallone wies die Vorwürfe bereits zurück. "Dies ist eine lächerliche, kategorisch falsche Geschichte", teilte eine Sprecherin des Schauspielers mit.

Zu keinem Zeitpunkt sei der Schauspieler von einer Behörde oder einer anderen Personen in dieser Angelegenheit jemals kontaktiert worden, hieß es in der Erklärung, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. (cf)

Mit Material der dpa

  © 1&1 Mail & Media/ContentFleet